6/10.5.3 IFH: Trendwende am Möbelmarkt

Autor: Böttges-Papendorf

Wahre Preis- und Werbeschlachten liefern sich ja die Möbelmärkte deutschlandweit. Hier scheinen allerdings die besten Zeiten vorbei zu sein. Nach den Feststellungen des IFH Köln ist der Umsatz 2017 um 2,3 % gefallen und es wird auch für die kommenden Jahre mit einer stagnierenden Marktentwicklung gerechnet.

Trendwende eingeläutet

In der Pressemitteilung vom 08.03.2018 des IFH heißt es hierzu: "Das Wachstum des Möbelmarktes in Deutschland gerät 2017 erstmals seit vier Jahren wieder ins Stocken: Für Sofas, Schränke, Tische und Co. werden im vergangenen Jahr knapp 20,2 Milliarden Euro ausgegeben. Das entspricht einem Minus von 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie der neue "Branchenfokus Möbel 2018" von IFH Köln und BBE Handelsberatung zeigt. Werden auch Elektroeinbaugeräte inklusive Küchenzubehör berücksichtigt, liegt das Gesamtmarktvolumen bei 26,2 Milliarden Euro und das Minus im Vergleich zum Vorjahr entspricht 1,1 Prozent.