6/15.1.5 Ausbildungsvoraussetzungen und Vergütung

Autoren: Böttges-Papendorf/Hänchen

Weder gibt es eine formelle Abschluss- oder Bildungsvoraussetzung noch gibt es einen Tarifvertrag in der Branche. Die Palette reicht daher von ohne Ausbildung/branchenfremd über den Hochschulabsolventen mit juristischem oder betriebswirtschaftlichem Abschluss bis zu Fachabschlüssen, die im dualen System bzw. als Fortbildung von der IHK angeboten werden.

Immobilienkaufmann

Als einziger echter Ausbildungsberuf im Grundstücks- und Wohnungswesen darf die Tätigkeit des Immobilienkaufmannes nicht mit der des Immobilienmaklers oder Wohnungsvermittlers verwechselt werden. Während der dreijährigen Ausbildung lernt der Auszubildende nicht nur, wie man Wohnungen oder Grundstücke an den Mann oder die Frau bringt, sondern insbesondere, wie eine Immobilienverwaltung gemanagt wird. Hierzu zählt nicht nur das Erstellen von Exposés, die Kalkulation von Mietpreisen oder die Besichtigung von Wohnungen, sondern auch Kenntnisse in Rechnungswesen, Buchhaltung, Mietprüfung oder Recht.