6/3.3 Forstwirtschaft und Holzeinschlag

Autoren: Böttges-Papendorf/Hänchen

Nach den Ergebnissen der in den Jahren 2011/2012 durchgeführten Bundeswaldinventur gibt es in Deutschland rund 11,4 Mio. ha Waldflächen, von denen rund 95 % begehbar sind (Quelle: BMEL, Der Wald in Deutschland - Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur, 2. korrigierte Aufl. 2016). Von dieser Gesamtfläche, sind nur rund 1,4 Mio. ha den 145.981 landwirtschaftlichen Betrieben mit Waldfläche und Kurzumtriebsplantagen zuzurechnen. Die 29.408 Forstbetriebe bewirtschaften rund 7.2 Mio. ha (Quelle: Statistisches Bundesamt, Fachserie 3, Reihe 2.1.1, zuletzt für 2016, erschienen Mai 2017).

Das Bundeswaldgesetz definiert drei Besitzarten (Eigentumsarten).

Staatswald

Staatswald ist Wald, der im Alleineigentum des Bundes oder eines Landes steht, sowie Wald im Miteigentum eines Landes, soweit er nach landesrechtlichen Vorschriften als Staatswald angesehen wird.

Körperschaftswald

Körperschaftswald ist Wald, der im Alleineigentum der Gemeinden, der Gemeindeverbände, der Zweckverbände sowie sonstiger Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts steht; ausgenommen ist der Wald von Religionsgemeinschaften und deren Einrichtungen sowie von Realverbänden, Hauberggenossenschaften, Markgenossenschaften, Gehöferschaften und ähnlichen Gemeinschaften (Gemeinschaftsforsten), soweit er nicht nach landesrechtlichen Vorschriften angesehen wird.