BGH - Urteil vom 08.10.2013
XI ZR 401/12
Normen:
BGB § 307 Abs. 1; BGB § 307 Abs. 2 Nr. 1; BGB § 307 Abs. 3 S. 1; UKlaG § 1; UKlaG § 3 Abs. 1 S. 1 Nr. 1; AGB-Sparkassen Nr. 5 Abs. 1;
Fundstellen:
BB 2013, 2753
BGHZ 198, 250
DB 2013, 22
DB 2013, 2618
DB 2013, 6
DNotZ 2014, 53
DStR 2013, 12
FamRB 2014, 15
FuR 2014, 119
MDR 2013, 1471
NJW 2013, 3716
NZM 2014, 83
WM 2013, 2166
ZEV 2013, 6
ZEV 2014, 537
ZIP 2013, 2194
Vorinstanzen:
LG Dortmund, vom 17.02.2012 - Vorinstanzaktenzeichen 25 O 650/11
OLG Hamm, vom 01.10.2012 - Vorinstanzaktenzeichen I-31 U 55/12

Wirksamkeit einer Klausel in den AGB einer Sparkasse im Hinblick auf das Vorlegen eines Erbscheins oder ähnlicher gerichtlicher Zeugnisse bzgl. der Klärung der rechtsgeschäftlichen Berechtigung des Erben

BGH, Urteil vom 08.10.2013 - Aktenzeichen XI ZR 401/12

DRsp Nr. 2013/23135

Wirksamkeit einer Klausel in den AGB einer Sparkasse im Hinblick auf das Vorlegen eines Erbscheins oder ähnlicher gerichtlicher Zeugnisse bzgl. der Klärung der rechtsgeschäftlichen Berechtigung des Erben

Die dem Muster von Nr. 5 Abs. 1 AGB-Sparkassen nachgebildete Klausel einer Sparkasse "Nach dem Tode des Kunden kann die Sparkasse zur Klärung der rechtsgeschäftlichen Berechtigung die Vorlegung eines Erbscheins, eines Testamentsvollstreckerzeugnisses oder ähnlicher gerichtlicher Zeugnisse verlangen; fremdsprachige Urkunden sind auf Verlangen der Sparkasse mit deutscher Übersetzung vorzulegen. Die Sparkasse kann auf die Vorlegung eines Erbscheins oder eines Testamentsvollstreckerzeugnisses verzichten, wenn ihr eine Ausfertigung oder eine beglaubigte Abschrift vom Testament oder Erbvertrag des Kunden sowie der Niederschrift über die zugehörige Eröffnungsverhandlung vorgelegt wird."