LSG Bayern - Urteil vom 22.07.2024
L 20 KR 279/22
Normen:
COVID-19-VSt-SchutzV § 2 Abs. 2 S. 2 Nr. 1; SGB V § 84 Abs. 7 iVm. Abs. 5;
Vorinstanzen:
SG Nürnberg, vom 05.04.2022 - Vorinstanzaktenzeichen S 18 KR 798/21

Ausgleichszahlung aus dem Heilmittel Rettungsschirm

LSG Bayern, Urteil vom 22.07.2024 - Aktenzeichen L 20 KR 279/22

DRsp Nr. 2025/842

Ausgleichszahlung aus dem "Heilmittel Rettungsschirm"

1. Maßgeblich für die Berechnung der Ausgleichszahlungen nach § 2 Abs. 2 S. 1 COVID-19-VSt-SchutzV ist gemäß § 2 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 COVID-19-VSt-SchutzV die Bestimmung der im IV. Quartal 2019 gegenüber den Krankenkassen abgerechneten Vergütung, die allein nach den dem GKV-Spitzenverband nach § 84 Abs. 7 i.V.m. Abs. 5 SGB V hierzu vorliegenden Daten ermittelt wird. 2. § 2 COVID-19-VSt-SchutzV ist mit höherrangigem Recht vereinbar.

Tenor

I. Die Berufung des Klägers gegen das Urteil des Sozialgerichts Nürnberg vom 05.04.2022 wird zurückgewiesen.

II. Der Kläger hat auch die Kosten des Berufungsverfahrens zu tragen.

III. Die Revision wird nicht zugelassen.

Normenkette:

COVID-19-VSt-SchutzV § 2 Abs. 2 S. 2 Nr. 1; SGB V § 84 Abs. 7 iVm. Abs. 5;

Tatbestand

Streitig ist die Höhe einer Ausgleichszahlung aus dem "Heilmittel Rettungsschirm" gemäß der Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, der Heilmittelerbringer und der Einrichtungen des Müttergenesungswerks oder gleichartigen Einrichtungen (Covid-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung - COVID-19-VSt-SchutzV) für eine Physiotherapiepraxis in E.

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