BFH - Urteil vom 04.05.1984
III R 61/83
Normen:
BewG § 9 Abs. 2, § 11 Abs. 2 S. 2; VStR (1977) Abschn. 78;
Fundstellen:
BFHE 141, 284
BStBl II 1984, 657
Vorinstanzen:
FG Rheinland-Pfalz,

BFH - Urteil vom 04.05.1984 (III R 61/83) - DRsp Nr. 1996/11993

BFH, Urteil vom 04.05.1984 - Aktenzeichen III R 61/83

DRsp Nr. 1996/11993

»1. Bei der Bewertung nichtnotierter Anteile an Kapitalgesellschaften nach dem sog. Stuttgarter Verfahren sind Abschn. 76 f. VStR (1977) auch insoweit bereits zum 31. Dezember 1976 anwendbar, als die Richtlinien die Auswirkungen der Körperschaftsteuerreform 1977 berücksichtigen. 2. Der Zuschlag von 127 v. H. gemäß Abschn. 78 Abs. 3 VStR (1977) ist nicht zu beanstanden, wenn die nach Abschn. 78 Abs. 1 Nr. 2 lit. c VStR (1977) abgezogene Körperschaftsteuer nach einem Körperschaftsteuersatz von 56 v. H. ermittelt worden ist. 3. Der Abschlag von 30 v. H. gemäß Abschn. 78 Abs. 5 VStR (1977) ist Ausdruck einer vorsichtigen Schätzung, der regelmäßig alle Unsicherheiten im Rahmen der Ermittlung des Ertragshundertsatzes ausreichend berücksichtigt.«

Normenkette:

BewG § 9 Abs. 2, § 11 Abs. 2 S. 2; VStR (1977) Abschn. 78;

Gründe: