BGH - Beschluss vom 31.03.2026
VII ZR 165/20
Normen:
GKG § 21 Abs. 1 S. 1;
Fundstellen:
MDR 2026, 799
Vorinstanzen:
LG Bochum, vom 23.10.2019 - Vorinstanzaktenzeichen 3 O 198/19
OLG Hamm, vom 16.09.2020 - Vorinstanzaktenzeichen I-12 U 182/19

Erinnerung gegen den Ansatz der Gerichtskosten

BGH, Beschluss vom 31.03.2026 - Aktenzeichen VII ZR 165/20

DRsp Nr. 2026/7103

Erinnerung gegen den Ansatz der Gerichtskosten

Tenor

Die Erinnerung des Erinnerungsführers gegen den Ansatz der Gerichtskosten vom 6. Mai 2021 (Kassenzeichen XXX) wird zurückgewiesen.

Normenkette:

GKG § 21 Abs. 1 S. 1;

Gründe

1. Der Antrag des Erinnerungsführers vom 15. Oktober 2025, die Gerichtskosten nach § 21 Abs. 1 Satz 1 GKG wegen unrichtiger Sachbehandlung nicht zu erheben, ist als Erinnerung gegen den Kostenansatz betreffend das - abgeschlossene - Nichtzulassungsbeschwerdeverfahren gemäß § 66 Abs. 1 Satz 1 GKG auszulegen (vgl. BGH, Beschluss vom 6. Februar 2025 - XI ZR 217/22 Rn. 1, juris; BGH, Beschluss vom 22. Juli 2019 - III ZR 625/16 Rn. 6, ZinsO 2019, 1786, jeweils m.w.N.) Hierüber entscheidet beim Bundesgerichtshof nach § 1 Abs. 5 GKG, § 66 Abs. 6 Satz 1 Halbsatz 1 GKG der Einzelrichter (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Juli 2018 - VII ZR 269/14 Rn. 5, juris m.w.N.), nachdem der Kostenbeamte nicht abgeholfen und die Akte dem Einzelrichter vorgelegt hat.