BGH - Beschluss vom 16.09.2025
VIII ZB 25/25
Normen:
ZPO § 130a Abs. 3; ZPO § 130a Abs. 4; ZPO § 520 Abs. 2; ZPO § 520 Abs. 3; S. § 2, § 522 Abs. 1; BRAO § 31a; BRAO § 31b;
Fundstellen:
BB 2025, 2498
DB 2025, 2902
NJW 2025, 3504
MDR 2025, 1493
GmbHR 2025, 1249
WRP 2025, 1594
CR 2025, 829
FamRZ 2025, 1990
AO-StB 2025, 388
MDR 2025, 1586
ZIP 2026, 32
Vorinstanzen:
AG Frankfurt/Main, vom 10.10.2024 - Vorinstanzaktenzeichen 33057 C 66/23
LG Frankfurt/Main, vom 20.03.2025 - Vorinstanzaktenzeichen 11 S 166/24

Formwirksamkeit der Einreichung eines nicht-qualifiziert elektronisch signierten Schriftsatzes über das besondere elektronische Anwaltspostfach einer prozessbevollmächtigten anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaft.

BGH, Beschluss vom 16.09.2025 - Aktenzeichen VIII ZB 25/25

DRsp Nr. 2025/12307

Formwirksamkeit der Einreichung eines nicht-qualifiziert elektronisch signierten Schriftsatzes über das besondere elektronische Anwaltspostfach einer prozessbevollmächtigten anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaft.

Zur Formwirksamkeit der Einreichung eines nicht-qualifiziert elektronisch signierten Schriftsatzes über das besondere elektronische Anwaltspostfach einer prozessbevollmächtigten anwaltlichen Berufsausübungsgesellschaft.

Tenor

Auf die Rechtsbeschwerde der Klägerin wird der Beschluss des Landgerichts Frankfurt am Main - 11. Zivilkammer - vom 20. März 2025 aufgehoben.

Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Berufungsgericht zurückverwiesen.

Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf bis zu 16.000 € festgesetzt.

Normenkette:

ZPO § 130a Abs. 3; ZPO § 130a Abs. 4; ZPO § 520 Abs. 2; ZPO § 520 Abs. 3; S. § 2, § 522 Abs. 1; BRAO § 31a; BRAO § 31b;

Gründe

I.

Die Klägerin begehrt von der Beklagten die Räumung und Herausgabe einer Mietwohnung nebst Stellplatz.