BSG - Urteil vom 12.12.2024
B 12 R 7/22 R
Normen:
SGB VI § 231 Abs. 4b;
Vorinstanzen:
SG Köln, vom 18.08.2020 - Vorinstanzaktenzeichen 34 R 1446/19
LSG Nordrhein-Westfalen, vom 21.01.2022 - Vorinstanzaktenzeichen 4 R 927/20

Rückwirkende Befreiung einer Syndikusrechtsanwältin von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) nach § 231 Abs 4b SGB VI

BSG, Urteil vom 12.12.2024 - Aktenzeichen B 12 R 7/22 R

DRsp Nr. 2025/5047

Rückwirkende Befreiung einer Syndikusrechtsanwältin von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) nach § 231 Abs 4b SGB VI

Die rückwirkende Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung nach § 231 Abs. 4b SGB VI setzt einen gesonderten Antrag voraus, der nur bis zum Ablauf des 1.4.2016 gestellt werden konnte.

Tenor

Die Revision der Klägerin gegen den Beschluss des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen vom 21. Januar 2022 wird zurückgewiesen.

Außergerichtliche Kosten sind auch im Revisionsverfahren nicht zu erstatten.

Normenkette:

SGB VI § 231 Abs. 4b;

Gründe

I

Die Klägerin begehrt die rückwirkende Befreiung von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) nach § 231 Abs 4b SGB VI für ihre Tätigkeit bei der Beigeladenen zu 1. in der Zeit vom 1.10.2010 bis zum 10.3.2016.