GRC Art. 7; GRC Art. 8; GRC Art. 52 Abs. 1 S. 2; DSGVO Art. 2 Abs. 1; DSGVO Art. 4 Nr. 1, Nr. 7 und Nr. 15; DSGVO Art. 5 Abs. 1 Buchst. a; DSGVO Art. 5 Abs. 2; DSGVO Art. 6 Abs. 1 Unterabs. 1 Buchst. c; DSGVO Art. 6 Abs. 2; DSGVO Art. 6 Abs. 3; DSGVO Art. 9 Abs. 1; DSGVO Art. 9 Abs. 2 Buchst. h; DSGVO Art. 9 Abs. 3; DSGVO Art. 9 Abs. 4; und b DSGVO Art. 32 Abs. 1 Buchst. a; DSGVO Art. 82 Abs. 1; Juli 2017) § 35 Abs. 1; Juli 2017) § 35 Abs. 2SGB I (idF des Art. 19 BVGÄndG v. 17.; Dezember 2019) § 275 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 Buchst. b SGB V (idF des Art. 1 Gesundheits-Reformgesetz v. 20. Dezember 1988 - GRG und idF des Art. 1 Nr. 21 MDK-Reformgesetz v. 14.; HHVG) § 276 Abs. 2SGB V (idF des Art. 1 Nr. 16g Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz v. 4. April 2017 -; MDK-Reformgesetz) § 278 Abs. 1 S. 1 SGB V (idF des Art. 1GRG und idF des Art. 1 Nr. 25 MDK-Reformgesetz); MDK-Reformgesetz) § 278 Abs. 2 (idF des Art. 1 Nr. 25; GRG) § 279 Abs. 5 Hs. 1 und 2 (idF des Art. 1; BVGÄndG) § 67 Abs. 2SGB X (idF des Art. 24 Nr. 2; BVGÄndG) § 67a Abs. 1SGB X (idF des Art. 24 Nr. 2; SGB X § 67b Abs. 1SGB X (idF des Art. 24 Nr. 2 BVGÄndG);
Fundstellen:
ArbRB 2024, 191
EzA-SD 2024, 7
EzA-SD 2024, 6
DB 2024, 2903
NZA 2024, 1566
AP 2024
DZWIR 2025, 54
DB 2025, 535
BAGE 183, 364
Vorinstanzen:
LAG Düsseldorf, vom 11.03.2020 - Vorinstanzaktenzeichen 12 Sa 186/19
Voraussetzungen für einen Anspruch auf Schadenersatz nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO; Kumulatives Vorliegen eines Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung, des Vorliegens eines Schadens und eines Kausalzusammenhang zwischen Verstoß und Schaden; Beweispflicht des Anspruchstellers bzgl. des Vorliegens dieser drei Voraussetzungen; Verarbeitung von Gesundheitsdaten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO; Verarbeitung von Gesundheitsdaten eines eigenen Arbeitnehmers durch einen Medizinischen Dienst zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit eines Versicherten
BAG, Urteil vom 20.06.2024 - Aktenzeichen 8 AZR 253/20
DRsp Nr. 2024/8714
Voraussetzungen für einen Anspruch auf Schadenersatz nach Art. 82 Abs. 1DSGVO; Kumulatives Vorliegen eines Verstoßes gegen die Datenschutz-Grundverordnung, des Vorliegens eines Schadens und eines Kausalzusammenhang zwischen Verstoß und Schaden; Beweispflicht des Anspruchstellers bzgl. des Vorliegens dieser drei Voraussetzungen; Verarbeitung von Gesundheitsdaten nach Art. 9 Abs. 1DSGVO; Verarbeitung von Gesundheitsdaten eines eigenen Arbeitnehmers durch einen Medizinischen Dienst zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit eines Versicherten
1. Die Verarbeitung von Gesundheitsdaten durch einen Medizinischen Dienst, der von einer gesetzlichen Krankenkasse mit der Erstellung einer gutachtlichen Stellungnahme zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit eines Versicherten beauftragt worden ist, kann nach Art. 9 Abs. 2 Buchst. h DSGVO auch dann zulässig sein, wenn es sich bei dem Versicherten um einen eigenen Arbeitnehmer des Medizinischen Dienstes handelt.2. Ein Arbeitgeber, der als Medizinischer Dienst Gesundheitsdaten eines eigenen Arbeitnehmers verarbeitet, ist weder nach den Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung noch aufgrund nationaler Rechtsvorschriften ausnahmslos verpflichtet zu gewährleisten, dass kein anderer Beschäftigter Zugang zu diesen Daten hat.Orientierungssätze:
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