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05/2026 - Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss

Firmenwagen: AfA, Privatnutzung, Gestaltung & Finanzierung (inkl. Förderkredit)

Firmenwagen gehören zu den häufigsten Praxisfällen – und zu den fehleranfälligsten: AfA-Basis, Privatnutzung und die richtige Zuordnung zum Betriebsvermögen werden in der Buchführung und bei der Lohn- und Gehaltsabrechnung regelmäßig geprüft. Dieser Beitrag gibt Ihnen einen kompakten, praxistauglichen Überblick mit den wichtigsten Prüfpunkten, damit Sie typische Stolperfallen vermeiden, Rückfragen sicher beantworten und Betriebsprüfungen besser vorbereiten können.
05/2026 - Betriebliche Steuern

Konzernverbund: Was bei verdeckten Gewinnausschüttungen zwischen Schwesterkapitalgesellschaften zu tun ist

Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) spielen im Konzern – gerade zwischen Schwesterkapitalgesellschaften – häufig eine Rolle und können zu spürbaren Steuermehrbelastungen führen. In der Regel fallen vGA bei Abschlussarbeiten und Betriebsprüfungen auf. Wer die typischen Warnsignale kennt, kann Sachverhalte frühzeitig richtig einordnen, die richtigen Unterlagen anfordern (z.B. Verträge, Kalkulationen, Verrechnungspreisdokumentation) und teure Korrekturen vermeiden bzw. sauber begleiten.
05/2026 - Private Steuern

§ 17 EStG: Diese Regeln bei einer teilentgeltlichen Übertragung von Anteilen

§ 17 EStG erfasst die Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % am Kapital der Gesellschaft beteiligt war. Der Veräußerungsgewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Veräußerungspreis und den Anschaffungskosten der Beteiligung (§ 17 Abs. 2 Satz 1 EStG). Die Vorschrift findet sowohl auf entgeltliche als auch auf teilentgeltliche Übertragungen Anwendung. Teilentgeltliche Übertragungen sind insbesondere bei der vorweggenommenen Erbfolge, Schenkungen gegen Versorgungsleistungen oder gemischten Schenkungen von Bedeutung. Dieser Beitrag zeigt, wann § 17 EStG greift und wie die Übertragung in einen entgeltlichen und einen unentgeltlichen Teil aufzuteilen ist.
05/2026 - Betriebliche Steuern

Verlustverrechnung: Wie sich die körperschaftsteuerliche Organschaft im Konzern bei der Immobilien-GmbH nutzen lässt

Die steuerliche Optimierung von Immobiliengesellschaften ist ein zentrales Thema in der Gestaltungsberatung. Insbesondere die Verrechnung von Verlusten aus der Immobilien-GmbH mit Gewinnen anderer Konzerngesellschaften kann erhebliche Liquiditätsvorteile bieten. Erfahren Sie hier, warum die körperschaftsteuerliche Organschaft hierfür ein bewährtes Instrument darstellt.
05/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Doppelte Haushaltsführung: Welche Kosten Arbeitgeber zur Fachkräftegewinnung übernehmen können

Regelmäßig kommt es vor, dass Arbeitnehmer aus beruflichen Gründen eine zweite Wohnung in der Nähe ihres Arbeitsplatzes anmieten. Eigentlich kann der Arbeitnehmer diese Kosten als Werbungskosten im Rahmen seiner Steuererklärung absetzen. Richtig gemacht, kann aber auch der Arbeitgeber einen Großteil der angefallenen Kosten steuer- und sozialversicherungsfrei übernehmen. Das erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit bzw. macht es mitunter überhaupt erst möglich, den neuen Arbeitnehmer zu gewinnen. Welche Kriterien für die steuerfreie Kostenübernahme erfüllt sein müssen und welche Änderungen ab 2026 gelten, lesen Sie hier.
05/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Video: Neue Klarstellungen zu Stromkostenzuschüssen

Das Video bringt die wichtigsten Änderungen durch das neue BMF-Schreiben vom 11.11.2025 (Az. IV C 5 – S 2334/00087/014/013, BStBl I, 1929) zu Stromkosten bei Dienstwagen auf den Punkt. Sie erfahren, warum die alten Pauschalen jetzt Geschichte sind, wie Sie die neuen Regeln sauber umsetzen und wo das Finanzamt genauer hinschaut. Gerade für die Lohnabrechnung heißt das: umdenken und Prozesse anpassen. Wer hier nicht aufpasst, riskiert unnötigen Ärger bei der nächsten Prüfung.
05/2026 - Kanzleiorganisation und Sonstiges

Steuerkanzlei: Wissen als kritischer Erfolgsfaktor – Was ein Wiki leisten kann

Steuerkanzleien sind wissensintensive Organisationen. Fachliche Expertise, Prozesswissen und mandantenspezifische Besonderheiten bilden die Grundlage der täglichen Arbeit. Gleichzeitig ist dieses Wissen in vielen Kanzleien dezentral organisiert – verteilt auf einzelne Mitarbeitende, E-Mail-Postfächer oder unstrukturierte Dateiablagen. Die Folge: Zeitverluste durch Rückfragen, inkonsistente Arbeitsweisen und ein erhöhtes Risiko bei personellen Veränderungen. Ein zentrales Instrument, um diesem Problem zu begegnen, ist der Einsatz eines Wiki.
04/2026 - Private Steuern

Fremdvergleich: So schützen Sie Gesellschafter und Gesellschaft vor verdeckten Gewinnausschüttungen (vGA)

Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) gehören zu den häufigsten und zugleich folgenreichsten Streitpunkten zwischen Finanzverwaltung und Kapitalgesellschaften. Sie führen zu außerbilanziellen Hinzurechnungen bei der Gesellschaft und zu steuerpflichtigen Einnahmen beim Gesellschafter. Dieser Beitrag zeigt, wann eine vGA vorliegt, welche typischen Risiken bestehen und wie sich diese durch eine fremdübliche und saubere Gestaltung der Rechtsbeziehungen wirksam vermeiden lassen. Er soll Ihnen dabei helfen, die steuerlichen Risiken frühzeitig zu erkennen und rechtssicher zu minimieren.
04/2026 - Private Steuern

§ 17 EStG: Nachträgliche Kaufpreisänderungen sicher erfassen, richtig zuordnen und korrekt berichtigen

§ 17 EStG regelt die steuerliche Behandlung von Gewinnen aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften und knüpft die Besteuerung an den Zeitpunkt der Anteilsübertragung. Häufig ist der im Veräußerungsvertrag vereinbarte Kaufpreis aber nicht endgültig, sondern ändert sich infolge von Kaufpreisanpassungsklauseln, Gewährleistungsansprüchen, Rückabwicklungen oder gerichtlichen Vergleichen nachträglich. Solche nachträglichen Kaufpreisänderungen werfen insbesondere komplexe Fragen der zutreffenden steuerlichen Einordnung sowie der zeitlichen Zuordnung des Veräußerungsgewinns auf. Der folgende Beitrag unterstützt Sie dabei, nachträgliche Kaufpreisänderungen bei § 17 EStG richtig einzuordnen, Fehler bei der zeitlichen Zuordnung zu vermeiden und sicher mit Änderungsbescheiden umzugehen.
04/2026 - Private Steuern

Risikominimierung: Wegzugsbesteuerung bei Einzelunternehmen und Mitunternehmeranteilen

Die Wegzugsbesteuerung stellt für Einzelunternehmer und Mitunternehmer eine der größten steuerlichen Herausforderungen dar, wenn ein Wohnsitzwechsel ins Ausland geplant ist. Anders als bei Kapitalgesellschaften ist die „Entstrickungsbesteuerung“ in diesen Fällen nicht im Außensteuergesetz, sondern im Einkommensteuergesetz geregelt. Im Mittelpunkt steht stets die Entstrickung von Wirtschaftsgütern, also der Entzug des deutschen Besteuerungsrechts. Dieser Beitrag erklärt praxisnah, wann bei einem Wegzug stille Reserven aufzudecken sind und wie typische Fehler vermieden werden.
04/2026 - Private Steuern

Immobilien-GmbH: Wann der Immobilienverkauf mit nur 15 % Steuerbelastung möglich ist

Die Immobilien-GmbH bietet bei richtiger Strukturierung erhebliche steuerliche Vorteile – sowohl in der laufenden Besteuerung als auch beim Verkauf von Immobilien. Ein zentrales Instrument der Steueroptimierung ist die erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 ff. GewStG. Sie ermöglicht es, die Gewerbesteuer auf Immobilienerträge und Veräußerungsgewinne weitgehend zu vermeiden. Voraussetzung ist jedoch, dass die GmbH nicht als gewerblicher Grundstückshändler eingestuft wird. Der Beitrag zeigt, wie sich die steuerlichen Vorteile der Immobilien-GmbH auch langfristig erhalten lassen.
04/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Steuervorteile: So können Arbeitgeber Aufmerksamkeiten rechtssicher gewähren

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitenden neben dem regulären Arbeitslohn verschiedene Aufmerksamkeiten steuer- und sozialversicherungsfrei zukommen lassen. Die Bandbreite reicht dabei von Kaffee und Snacks im Betrieb über Geschenke zu persönlichen Anlässen bis hin zu gemeinsamen Abendessen. Wer die steuerlichen Vorgaben einhält, kann seinen Beschäftigten attraktive Zusatzleistungen bieten und gleichzeitig profitieren: Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass Aufmerksamkeiten die monatliche 50-€-Sachbezugsgrenze nicht verbrauchen. Diese bleibt somit weiterhin beispielsweise für beliebte Benefits wie Tankgutscheine nutzbar. Welche Möglichkeiten Arbeitgeber haben, um die Mitarbeiterzufriedenheit gezielt zu steigern, erfahren Sie in diesem Beitrag.
04/2026 - Private Steuern

Bitcoin & Co.: So gehen Sie mit Kryptowerten im Betriebsvermögen um

Die Besteuerung von Kryptowerten stellt Steuerkanzleien vor neue und komplexe Fragestellungen. Gerade beim Betriebsvermögen sind fundierte Kenntnisse zur Zuordnung, Bewertung, Gewinnermittlung und Dokumentation unerlässlich. Dieser Beitrag bereitet die maßgeblichen ertragsteuerlichen Grundsätze systematisch auf und übersetzt das neugefasste BMF-Schreiben vom 06.03.2025 – IV C 1 - S 2256/00042/064/043 in eine praxisnahe Arbeitshilfe. Ziel ist es, typische Sachverhalte sicher einzuordnen und fehlerfrei zu verbuchen.
04/2026 - Private Steuern

§ 8 EStDV: So gehen Sie mit Grundstücksteilen von untergeordnetem Wert um

Das Video erklärt die wesentlichen Neuerungen des § 8 EStDV prägnant und praxisnah. Es zeigt auf, welche Auswirkungen die Regelung auf die steuerliche Beratung und Veranlagung hat und wie die neuen Vorgaben rechtssicher umzusetzen sind. Darüber hinaus zeigt das Video, wo sich neue Gestaltungsspielräume eröffnen und welche typischen Fehler in der Praxis vermieden werden sollten. Konkrete Hinweise und Einordnungen unterstützen Sie dabei, die Änderungen effizient in Ihren Arbeitsalltag zu integrieren.
03/2026 - Private Steuern

Korrektur: Diese steuerlichen Folgen hat eine verdeckte Gewinnausschüttung

Die verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) ist ein zentrales Korrekturinstrument im deutschen Körperschaftsteuerrecht. Sie dient dazu, die steuerliche Gleichbehandlung von Kapitalgesellschaften und deren Gesellschaftern sicherzustellen, indem Vermögensminderungen oder verhinderte Vermögensmehrungen, die nicht betrieblich, sondern durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind, steuerlich neutralisiert werden. Erfahren Sie hier, wie Sie mit einer vGA auf Ebene der Kapitalgesellschaft und auf Ebene des Gesellschafters umgehen.
03/2026 - Private Steuern

§ 17 EStG: Welche steuerlichen Folgen ein fiktiver Anteilsverkauf beim Wegzug ins Ausland hat

Der Wegzug eines Anteilseigners ins Ausland kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Insbesondere bei wesentlichen Beteiligungen an Kapitalgesellschaften greift die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG i.V.m. § 17 EStG. Ziel dieser Regelung ist es, die im Inland entstandenen, aber noch nicht realisierten Wertzuwächse von Anteilen an Kapitalgesellschaften der deutschen Besteuerung zu unterwerfen, bevor der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt und diese damit der deutschen Besteuerung entzieht. Lesen Sie hier, welche Grundsätze gelten, wie der Gewinn ermittelt wird und welche steuerlichen Folgen sich ergeben.
03/2026 - Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss

Sitzverlegung: So erkennen Sie die Auslöser einer Entstrickungs- oder Wegzugsbesteuerung

Die Verlegung des Sitzes oder der Geschäftsleitung einer deutschen GmbH ins Ausland hat steuerliche Konsequenzen, weil sie regelmäßig zum Wegfall der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht in Deutschland führt. Im Zentrum der steuerlichen Behandlung steht § 12 KStG, der die Entstrickungsbesteuerung bei Kapitalgesellschaften regelt. Ziel dieser Vorschrift ist es, die während der deutschen Steuerpflicht entstandenen, aber noch nicht realisierten stillen Reserven der Besteuerung zu unterwerfen, bevor das deutsche Besteuerungsrecht durch die Sitzverlegung verlorengeht. Erfahren Sie hier, wann eine sofortige Besteuerung stiller Reserven droht und wie sie sich vermeiden lässt.
03/2026 - Private Steuern

Bitcoin & Co.: So gehen Sie mit Kryptowerten im Privatvermögen um

Die ertragsteuerrechtliche Behandlung von Kryptowerten stellt Steuerpflichtige und steuerberatende Berufe gleichermaßen vor erhebliche Herausforderungen. Spätestens mit dem aktualisierten BMF-Schreiben vom 06.03.2025 – IV C 1 - S 2256/00042/064/043 hat die Finanzverwaltung einen umfassenden Rahmen geschaffen, der die wesentlichen Einzelfragen – von der Veranlagung privater Veräußerungsgewinne über Staking- und Lending-Erträge bis hin zu den Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten – adressiert. Dieser Beitrag bereitet die zentralen Regelungen praxisnah für Sie auf.
03/2026 - Private Steuern

Gestaltung: Welche Vorteile die Immobilien-GmbH gegenüber der privaten Vermietung hat

Die Investition in Immobilien zählt zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland. Neben der klassischen privaten Vermietung gewinnt die Immobilien-GmbH als alternative Struktur zunehmend an Bedeutung. Dieser Beitrag beleuchtet die wesentlichen Unterschiede zwischen der privaten Vermietung und der Immobilien-GmbH, insbesondere im Hinblick auf steuerliche Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten.
03/2026 - Private Steuern

Betriebsaufgabe/-veräußerung: So sichern Sie Ihren Mandanten Steuervergünstigungen

Ein Veräußerungs- oder Aufgabegewinn i.S.d. § 16 EStG wird auf verschiedene Arten steuerlich begünstigt. Auf diese Weise gleicht das Steuerrecht insbesondere Progressionsnachteile durch die „geballte“ Besteuerung aus. Im letzten Teil unserer Beitragsreihe machen wir Sie mit den gängigen Vergünstigungen, ihren Anwendungsbereichen und Ausnahmen vertraut. Entscheidend ist insbesondere, Wahlrechte zugunsten des Mandanten auszuüben.
03/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Betriebsveranstaltungen: Die Möglichkeit der Lohnsteuerpauschalierung besteht nur noch eingeschränkt

Veranstaltete ein Arbeitgeber bisher eine Firmenfeier, konnte er den entstandenen Arbeitslohn zu seinen Lasten pauschal versteuern. Dabei war es egal, ob zu der Veranstaltung alle Arbeitnehmer eingeladen waren oder ob z.B. nur leitende Angestellte an der Feier teilnehmen durften. Durch die Pauschalierung konnte zum einen der Arbeitgeber anfallende Steuern mit einem geringen Nettosteuersatz i.H.v. 25 % übernehmen. Zum anderen fielen keine weiteren Sozialversicherungsbeiträge an. Zum 01.01.2026 kam es in diesem Bereich jedoch zu einer wichtigen Gesetzesänderung, die in diesem Beitrag dargestellt wird.
03/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Aktivrente: Wer von der neuen Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 21 EStG profitieren kann

Hinter der „Aktivrente“ verbirgt sich eine Steuerbefreiung, die in § 3 Nr. 21 EStG verankert ist. Erfahren Sie in diesem Video, wer unter welchen Voraussetzungen von dem neuen Steuerfreibetrag profitieren kann!
02/2026 - Private Steuern

Steueränderungsgesetz 2025: Wie Unternehmer ab 2026 entlastet werden

Mit dem Steueränderungsgesetz 2025 hat der Gesetzgeber kurz vor dem Jahreswechsel ein umfangreiches Paket beschlossen, das überwiegend am 01.01.2026 in Kraft getreten ist. Ziel ist vor allem, Bürger und Unternehmen finanziell zu entlasten, Bürokratie zu reduzieren und einzelne steuerliche Sonderregelungen anzupassen. Dieser Beitrag erklärt praxisnah und leicht verständlich, was das konkret für Unternehmer, Selbständige und GmbH-Geschäftsführer bedeutet.
02/2026 - Private Steuern

GmbH-Gesellschafter: Wie sich verdeckte Gewinnausschüttungen erkennen und vermeiden lassen

Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) sind ein zentrales Instrument des deutschen Körperschaftsteuerrechts, um die steuerliche Gleichbehandlung von Kapitalgesellschaften und deren Gesellschaftern sicherzustellen. Eine gesetzliche Definition existiert nicht, sondern die vGA ist ein von der Rechtsprechung entwickeltes Rechtsinstitut, das dem Trennungsprinzip Rechnung trägt und die eigenständige Steuersubjekteigenschaft der Körperschaft betont. Erfahren Sie hier, wann eine vGA vorliegt, welchen typischen Fallgruppen es gibt und welche Rechtsfolgen sich ergeben.
02/2026 - Private Steuern

Betriebsübergabe: Worauf bei der Vereinbarung von Leibrenten zu achten ist

Vor allem im Familienverbund gehen Einzelunternehmen häufig gegen Rentenzahlungen auf die nächste Generation über. Auf diese Weise sichert sich der Übergeber eine lebenslange Absicherung, während der Nachfolger das Unternehmen weiterführen und -entwickeln kann. Eine solche Übertragung gilt in der Regel als unentgeltlich, es kann aber auch ein Veräußerungsgewinn nach § 16 EStG entstehen. Entscheidend ist in der Praxis, wer welche Leistungen an wen zahlt und wie sie berechnet wurden.
02/2026 - Private Steuern

§ 17 EStG: Diese Grundsätze gelten für einen Anteilsverkauf

Der Verkauf von Anteilen an Kapitalgesellschaften aus dem Privatvermögen unterliegt besonderen steuerlichen Regelungen. § 17 EStG regelt die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % am Kapital der Gesellschaft beteiligt war. Die Vorschrift ist von hoher praktischer Relevanz, da sie die Abgrenzung von den Einkünften aus Kapitalvermögen und die Anwendung des Teileinkünfteverfahrens bestimmt.
02/2026 - Private Steuern

GmbH-Anteile: So lässt sich die Wegzugsbesteuerung vermeiden

Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG greift, wenn eine natürliche Person mit mindestens 1 % Beteiligung an einer in- oder ausländischen Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH) innerhalb der letzten fünf Jahre vor dem Wegzug ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt und dadurch das deutsche Besteuerungsrecht an den stillen Reserven der Anteile verloren geht. Welche Gestaltungsoptionen zur Vermeidung der Wegzugsteuer bestehen, zeigt dieser Beitrag.
02/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Firmenwagen: Wie Stromkosten jetzt steuerfrei erstattet werden können

Ab dem 01.01.2026 gibt es eine wichtige Änderung, die alle Arbeitgeber betrifft, die ihren Arbeitnehmern einen (Hybrid-)Elektro-Pkw auch zur privaten Nutzung überlassen. Bis Ende 2025 konnten Arbeitgebern ihren Arbeitnehmern ohne einen tatsächlichen Kostennachweis noch bis zu 70 € pro Monat steuerfrei für das Aufladen des Dienstwagens an der privaten Steckdose erstatten. Das BMF hat diese Möglichkeit mit Schreiben vom 11.11.2025 (IV C 5 - S 2334/00087/014/013) gestrichen. Jetzt ist eine steuerfreie Erstattung nur noch erlaubt, wenn die Stromkosten vorher berechnet wurden. Arbeitgebern stehen zwei Möglichkeiten offen, die wir Ihnen vorstellen.
02/2026 - Sonstige Steuern

DAC-8-Umsetzung: Sprechen Sie Ihre Mandanten jetzt auf Kryptowerte an!

Mit dem Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) führt der Gesetzgeber umfassende Meldepflichten für Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen ein, um die steuerliche Transparenz zu erhöhen. Ab dem Meldezeitraum 2026 müssen Anbieter ihre Nutzer identifizieren und dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)Transaktionsdaten übermitteln. Dieser Beitrag beleuchtet die neuen Sorgfalts- und Meldepflichten und zeigt, welche Schritte zur Compliance jetzt notwendig sind.
01/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

FAQ: Die wichtigsten Antworten auf Fragen zur Aktivrente

Ab dem 01.01.2026 können Arbeitgeber für bestimmte Personen die neue Steuerfreiheit i.S.d. § 3 Nr. 21 EStG in Anspruch nehmen. Die Rede ist von der sogenannten Aktivrente, durch die Steuerpflichtige, die die Regelaltersgrenze bereits erreicht haben, pro Monat 2.000 € steuerfrei hinzuverdienen können. In der Sozialversicherung besteht demgegenüber leider keine Beitragsfreiheit. Neue Vorschriften bringen immer Fragen mit sich, die schon früh beantwortet werden müssen, selbst wenn das Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Wir beantworten fünf Fragen, die Lohnabrechnern in der täglichen Abrechnungspraxis begegnen.
01/2026 - Private Steuern

Betriebsaufgabe: So erfassen Sie nachträgliche Änderungen

Wird ein Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil veräußert, richtet sich die Besteuerung des Gewinns oder Verlusts nach § 16 Abs. 2 EStG. Entscheidend sind dabei die Faktoren „Veräußerungspreis“ und „Wert des Betriebsvermögens“, denn die Differenz zwischen diesen Werten stellt den Veräußerungsgewinn dar. Nachträgliche Änderungen insbesondere des Preises können rückwirkende Ereignisse darstellen und die Höhe des Veräußerungsgewinns beeinflussen. Erfahren Sie hier, welche Ereignisse den Gewinn rückwirkend beeinflussen.
01/2026 - Private Steuern

GmbH-Anteile: Welche Rolle die Wegzugsbesteuerung für Auswanderer spielt

Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG dient der Sicherung des deutschen Besteuerungsrechts bei der Verlagerung von Vermögenswerten ins Ausland. Sie betrifft natürliche Personen, die im Privatvermögen Anteile an in- oder ausländischen Kapitalgesellschaften – insbesondere GmbH-Anteile – halten und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegen. Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % am Kapital der Gesellschaft beteiligt war.
01/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Lohnabrechnung: Wie Sie Kurzarbeitergeld richtig behandeln

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt es immer wieder vor, dass Unternehmen ihre Arbeitnehmer in Kurzarbeit schicken müssen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Lohnabrechnungen aus, weil Arbeitgeber in diesem Fall regelmäßig einen verminderten Bruttolohn auszahlen und ein Teil des ausgefallenen Gehalts von der Bundesagentur für Arbeit aufgestockt wird. Gerade bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes und der Bescheinigung der Zahlung gibt es in der Praxis Probleme, die Sie dank dieses Beitrags ganz einfach lösen können.
01/2026 - Betriebliche Steuern

Gebrauchtwaren: So funktionieren die Differenzbesteuerung und die Gewinnermittlung

Die Differenzbesteuerung nach § 25a UStG ist ein zentrales Instrument für Händler von Gebrauchtwaren, Kunstgegenständen, Antiquitäten und Sammlungsstücken. Sie dient dazu, die Liquiditätssituation des Händlers zu verbessern und die Umsatzsteuerlast auf seine tatsächliche Wertschöpfung zu begrenzen. Dieser Beitrag macht Sie mit den gesetzlichen Grundlagen, den Voraussetzungen für die Anwendung und den Besonderheiten der Gewinnermittlung vertraut.
01/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Video: Wann Trinkgelder steuerfrei sind und wann nicht

In der Gastronomie, im Friseurhandwerk oder im Transportgewerbe gehören Trinkgelder zum Alltag. Doch wann sind sie wirklich steuer- und beitragsfrei – und wann nicht? Steuerberater Daniel Denker erklärt in seinem neuen Video, wie Trinkgelder bei Arbeitnehmern, Unternehmern und aus umsatzsteuerlicher Sicht korrekt behandelt werden.