2.11 Rechte und Pflichten von Miterben

Autor: Christ

2.11.1 Beratungssituation

Ehemann E, der aus erster Ehe zwei erwachsene Kinder hat, ist mit Frau F verheiratet. Er verstirbt, ohne ein Testament errichtet zu haben. Zum Nachlass zählen Barvermögen, ein Aktiendepot, eine fremdvermietete Eigentumswohnung und verschiedene Kunstwerke. Mangels Testaments bilden die beiden Kinder und F eine Erbengemeinschaft, an der F zur Hälfte und die beiden Kinder zu je einem Viertel beteiligt sind. E und F waren jahrelang Ihre Mandanten. Sie hatten bis zum Tod von E überwiegend mit E zu tun; nunmehr kommt F zu Ihnen, um sich über die Änderungen bei der Einkommensteuer zu informieren. Im Gespräch berichtet sie von den Problemen, die sie mit ihren Stiefkindern hat, und fragt Sie um Rat.

2.11.2 Rechtliche Einordnung

Gesamthandsgemeinschaft