Zur o. g. Thematik vertritt die OFD Chemnitz - dargestellt an einem Beispielssachverhalt - folgende Auffassung:
Sachverhalt: Die Einmann GmbH & Co. KG (= Obergesellschaft) ist zu 100 % an einer KG (= Untergesellschaft) als Kommanditist (Kdt.) beteiligt. Im VZ 01 ergeben sich nachstehende Kapitalkontenentwicklungen:
| □ | bei der Untergesellschaft | |
| Kapital der Obergesellschaft am 1. 1. 01 | + 400 000 DM | |
| Verlustanteil in 01 | - 500 000 DM | |
| Kapital der Obergesellschaft am 31. 12. 01 | - 100 000 DM | |
| Folge: Der Verlustanteil der Obergesellschaft ist gem. § 15a EStG in Höhe von 400 000 DM ausgleichsfähig und in Höhe von 100 000 DM nur mit künftigen Gewinnen verrechenbar. | ||
| □ | bei der Obergesellschaft | |
| Kapital des Kdt. am 1. 1. 01 | + 1 100 000 DM | |
| Verlust aus dem Betrieb der Obergesellschaft | - 650 000 DM | |
| Verlustanteil aus der Untergesellschaft (davon 100 000 DM nur verrechenbar) | - 500 000 DM | |
| Kapital des Kdt. am 31. 12. 01 | - 50 000 DM | |
Fragen:
1. Wie hoch ist das für § 15 EStG maßgebliche Kapitalkonto des Kdt. bei der Obergesellschaft?
2. Welche Verluste sind für den Kdt. bei der Obergesellschaft in 01 festzustellen?
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