FG Rheinland-Pfalz - Urteil vom 22.12.2005
6 K 1996/02
Normen:
GG Art. 3, ; UStG § 13 b Abs. 1 Nr. 1 , Abs. 2 Satz 1 ;
Fundstellen:
DStRE 2006, 1357
EFG 2006, 532

FG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22.12.2005 - Aktenzeichen 6 K 1996/02

DRsp Nr. 2006/11854

§ 13b UStG weder verfassungs- noch europarechtswidrig

Die Vorschrift des § 13b UStG verstößt weder gegen das in der Verfassung verankerte Gebot der Gleichmäßigkeit der Steuererhebung noch gegen Vorschriften des Europäischen Rechts.

Normenkette:

GG Art. 3, ; UStG § 13 b Abs. 1 Nr. 1 , Abs. 2 Satz 1 ;

Tatbestand:

Streitig ist, ob § 13 b UStG i.d.F. des Steueränderungsgesetzes vom 30. August 2001 (BGBl. I 2001, 2267) verfassungswidrig ist und ferner gegen europäisches Recht verstößt.

Der Kläger betreibt in O im Landkreis B einen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb und versteuert seine Umsätze gemäß § 24 UStG nach Durchschnittssätzen. Ertragssteuerlich ermittelt er seinen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft gemäß § 13 a EStG nach Durchschnittssätzen. Außerdem erzielt er gem. § 4 Nr. 12 a UStG steuerfreie Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung.