FG Hamburg - Gerichtsbescheid vom 30.12.2009
3 K 5/09
Normen:
UStG § 10 Abs. 1 Satz 5 a. F.; UStG § 10 Abs. 1 Satz 6 n. F.; WHG § 18a Abs. 2; GG Art. 3 Abs. 1; GG Art. 19 Abs. 4; HmbAbwG § 15 Abs. 4 a. F.; HmbAbwG § 15 Abs. 5 n. F.; HmbSEG § 13 Abs. 2 Satz 2; HmbGebG § 2 Abs. 1; HmbGebG § 9 Abs. 2;

FG Hamburg, Gerichtsbescheid vom 30.12.2009 - Aktenzeichen 3 K 5/09

DRsp Nr. 2010/3632

Durchlaufender Posten: Kipp-Entgelt für Abwasserbeseitigung aus Sammelgruben

1. Ein Handeln des Transportunternehmers im Namen der Abwassergrubenbesitzer liegt auch vor, wenn die Abwasserbeseitigungsanstalt zwar von den Namen der Grubenbesitzer bei Einleitung des Abwassers keine Kenntnis nimmt, jedoch aufgrund der ordnungsbehördlichen Nachweis- und Aufbewahrungspflichten jederzeit Kenntnis nehmen könnte. 2. Der Transportunternehmer kann für Rechnung der Grubenbesitzer handeln, weil die Grubenbesitzer mangels ausdrücklich anderslautender Regelung zumindest neben dem Transportunternehmer Entgeltschuldner werden (Abweichung von FG Hamburg 2. Senat Urteil vom 22. Februar 2006, II 138/05 -).

Normenkette:

UStG § 10 Abs. 1 Satz 5 a. F.; UStG § 10 Abs. 1 Satz 6 n. F.; WHG § 18a Abs. 2; GG Art. 3 Abs. 1; GG Art. 19 Abs. 4; HmbAbwG § 15 Abs. 4 a. F.; HmbAbwG § 15 Abs. 5 n. F.; HmbSEG § 13 Abs. 2 Satz 2; HmbGebG § 2 Abs. 1; HmbGebG § 9 Abs. 2;

Tatbestand:

A.