BGH - Beschluß vom 23.09.1987
IVb ZB 86/85
Normen:
BGB § 1587 Abs. 1, § 1587a Abs. 2 Nr. 4b ; Ges. über das Seelotsenwesen §§ 21, 28 Abs. 1 Nr. 6 (i.d.F. v. 13. September 1984, BGBl I 1213);
Fundstellen:
BGHR BGB § 1587 Abs. 1 Arbeit 1
BGHR BGB § 1587a Abs. 2 Nr. 4 Seelotse 1
BGHR BGB § 1587a Abs. 2 Nr. 4 Seelotse 2
BGHR VAHRG § 1 Abs. 3 Versorgungsträger 2
MDR 1988, 211
Vorinstanzen:
OLG Karlsruhe,
AG Karlsruhe,

BGH, Beschluß vom 23.09.1987 - Aktenzeichen IVb ZB 86/85

DRsp Nr. 1994/4257

Einbeziehung von Versorgungsanwartschaften im Seelotswesen

»Zum Ausgleich von Versorgungsanwartschaften bei der Gemeinsamen Ausgleichskasse im Seelotswesen der Reviere.«

Normenkette:

BGB § 1587 Abs. 1, § 1587a Abs. 2 Nr. 4b ; Ges. über das Seelotsenwesen §§ 21, 28 Abs. 1 Nr. 6 (i.d.F. v. 13. September 1984, BGBl I 1213);

Gründe:

I. Die am 12. Juni 1940 geborene Ehefrau (Antragstellerin) und der am 27. Januar 1932 geborene Ehemann (Antragsgegner) haben am 27. März 1963 geheiratet. Der Ehe entstammen zwei jetzt volljährige Kinder. Der Scheidungsantrag der Ehefrau ist dem Ehemann am 4. September 1980 zugestellt worden.

In der Ehezeit (1. März 1963 bis 31. August 1980, § 1587 Abs. 2 BGB) hat die Ehefrau Anwartschaften in der gesetzlichen Rentenversicherung bei der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA, weitere Beteiligte zu 1.) erworben. Deren Höhe ist bisher aufgrund einer Auskunft der BfA vom 28. August 1981 mit monatlich 467,80 DM, bezogen auf das Ehezeitende, angenommen worden, wovon nur ein kleiner Teil durch Pflichtbeiträge aufgrund einer Berufstätigkeit der Ehefrau, der übrige Teil aber durch freiwillige Beiträge begründet worden ist, die eine Verwandte der Ehefrau für sie unmittelbar an die BfA gezahlt hatte.