EuGH - Urteil vom 19.10.2017
C-303/16
Normen:
RL 2006/112/EG Art. 14 Abs. 3 ; RL 2006/112/EG Art. 24 Abs. 1 ; 6. RL 77/388/EWG Art. 5 Abs. 5 ; 6. RL 77/388/EWG Art. 6 Abs. 1 ;

EuGH, Urteil vom 19.10.2017 - Aktenzeichen C-303/16

DRsp Nr. 2018/15937

Vorlage zur Vorabentscheidung – Sechste Mehrwertsteuerrichtlinie – Richtlinie 2006/112/EG – Bauleistungen – Französische überseeische Departements – Vom nationalen Recht für anwendbar erklärte Vorschriften – Umsätze, die mit dem Vertrieb und der Installation auf Gebäuden getätigt werden – Einordnung als einheitlicher Umsatz – Unzuständigkeit

Der Gerichtshof der Europäischen Union ist für die Beantwortung der vom Conseil d’État (Staatsrat, Frankreich) mit Entscheidung vom 20. Mai 2016 vorgelegten Frage nicht zuständig.

Normenkette:

RL 2006/112/EG Art. 14 Abs. 3 ; RL 2006/112/EG Art. 24 Abs. 1 ; 6. RL 77/388/EWG Art. 5 Abs. 5 ; 6. RL 77/388/EWG Art. 6 Abs. 1 ;

Das Vorabentscheidungsersuchen betrifft die Auslegung von Art. 5 Abs. 5 und von Art. 6 Abs. 1 der Sechsten Richtlinie 77/388/EWG des Rates vom 17. Mai 1977 zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Umsatzsteuern – Gemeinsames Mehrwertsteuersystem: einheitliche steuerpflichtige Bemessungsgrundlage (ABl. 1977, L 145, S. 1) in der durch die Richtlinie 95/7/EG des Rates vom 10. April 1995 (ABl. 1995, L 102, S. 18) geänderten Fassung (im Folgenden: Sechste Richtlinie) sowie von Art. 14 Abs. 3 und Art. 24 Abs. 1 der (ABl. 2006, L 347, S. 1, im Folgenden: Mehrwertsteuerrichtlinie), die mit Wirkung vom 1. Januar 2007 die Sechste Richtlinie ersetzt hat.