| Autor: Ott |
In der Praxis tritt vielfach die Frage auf, ob eine Betriebsaufspaltung dadurch begründet werden kann, dass der personell verflochtenen Betriebs-GmbH ein Büroraum ("häusliches Arbeitszimmer") im Privathaus bzw. in der privaten Eigentumswohnung des Gesellschafters von diesem als funktional wesentliche Betriebsgrundlage entgeltlich oder unentgeltlich überlassen wird. Das Problem einer solchen "Arbeitszimmer-Betriebsaufspaltung" kann sich ergeben, wenn z.B. ein digital organisiertes Beratungsunternehmen (sog. Remote-Unternehmen) oder ein Start-up-Unternehmen als GmbH oder Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) zunächst die Geschäftsanschrift im Privathaus oder der Eigentumswohnung des Gesellschafters hat und sich hier auch der maßgebliche Mittelpunkt der Geschäftsleitung befindet. Vor allem betroffen ist die Ein-Personen-GmbH, die auch im Folgenden im Mittelpunkt der Betrachtung steht.
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