Neues im September 2021


Wenn die Überleitungsrechnung nicht ausreicht: Bilanzsteuerlich ergeben sich besondere Herausforderungen, wenn eine von der Handelsbilanz abweichende Steuerbilanz aufzustellen ist. Grundsätzlich reicht hierbei eine Überleistungsrechnung aus. Ihr Herausgeber zeigt auf, dass dies im Falle der Rücklagen nach § 6b EStG anders zu beurteilen ist.
Tatsächlich lässt erst der Ausweis der Rücklage in der Steuerbilanz erkennen, dass das Wahlrecht ausgeübt wurde und eine Bindung für die Folgejahre aufgrund des Bilanzenzusammenhangs besteht.

Auch im Übrigen versorgt Sie Wolfgang Bolk wieder mit allen wichtigen Neuerungen rund um die Personengesellschaft. Mit diesem Update enthalten Sie u.a. die folgenden Überarbeitungen:
  • § 8c KStG: Behandlung der Fehlbeträge bei der doppelstöckigen Personengesellschaft, BFH, Urt. v. 12.11.2020 – IV R 29/18.
  • Arbeitszimmer als Sonderbetriebsvermögen
  • Gewerbliche Infektion: Beachten Sie bei Unterschreitung der Bagatellgrenzen, dass die Gesellschaft mehrere Einkunftsarten verwirklicht.
  • Latente Steuern: Ergänzung der Checklisten um neue Sonderabschreibungsmöglichkeiten
  • Prokuristenstellung als Mitunternehmerinitiative, BFH Urt. v. 12.04.2021 – VIII R 46/18
  • Steuerfalle: Aufnahme eines weiteren Gesellschafters durch Abtretung von Anteilen eines Altgesellschafters gegen Zahlung an den Altgesellschafter ist kein Fall des § 24 UmwStG
  • Zweifelsfragen zu § 6 Abs.3 EStG. BMF nimmt Stellung.


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Bearbeitung Ihrer Personengesellschaftsmandate

Beste Grüße,
Stephan Kindgen (Produktmanager)