Die bäuerlichen Handelsgenossenschaften (BHG) der ehemaligen DDR sind mit der Übernahme des Genossenschaftsrechts der Bundesrepublik Deutschland zum 1. Juli 1990 zu eingetragenen Genossenschaften im Sinne des Genossenschaftsrechts geworden.
Bisher richtete sich die Besteuerung der BHG nach der Verordnung über die Besteuerung der bäuerlichen Handelsgenossenschaften und anderer Genossenschaften der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe vom 5. Mai 1966 (Gbl DDR 1966 II S. 321) und nach der 1. Durchführungsbestimmung zu der Verordnung vom 21. Mai 1966 (Gbl DDR 1966 II S. 354). Danach betrug die Steuer der BHG 2,3 % der Erlöse aus dem Warengeschäft und 25 % des Gewinns aus dem Bankgeschäft.
Die Steuerverpflichtung rechnete die Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe für alle BHG jährlich gegenüber dem ehemaligen Ministerium der Finanzen der DDR ab.
Testen Sie "Kanzleitrainer Online" jetzt 14 Tage kostenlos und rufen Sie Ihr Dokument sofort gratis ab.
|