25 f.2 UStAE
Stand: 22.11.2022
zuletzt geändert durch:
BMF-Schreiben III C 3 - S 7316/19/10003 :002, BStBl. I S. 1595

25 f.2 UStAE Auswirkungen im Rahmen innergemeinschaftlicher Dreiecksgeschäfte

25 f.2 Auswirkungen im Rahmen innergemeinschaftlicher Dreiecksgeschäfte

UStAE ( Umsatzsteuer-Anwendungserlass )

(1) Nach § 25 f Abs. 2 UStG sind die Rechtsfolgen eines innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäfts gemäß § 25 b Abs. 3 und 5 UStG in den Fällen des § 25 f Abs. 1 UStG nicht anzuwenden. (2) 1Liegen die Voraussetzungen des § 25 f Abs. 1 UStG vor, gilt in Fällen des innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäfts der innergemeinschaftliche Erwerb des ersten Abnehmers nicht als besteuert. 2Damit hat der erste Abnehmer den innergemeinschaftlichen Erwerb nach § 3 d Satz 1 UStG im Bestimmungsmitgliedstaat und nach § 3 d Satz 2 UStG in dem Mitgliedstaat zu versteuern, der die USt-IdNr. erteilt hat, bis der Erwerber nachweist, dass der Erwerb durch den in § 3 d Satz 1 UStG bezeichneten Mitgliedstaat besteuert worden ist. 3Der Vorsteuerabzug im Sinne des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 UStG ist nach § 25 f Abs. 2 UStG zu versagen. 4Dennoch wird die Steuerschuld für die vom ersten Abnehmer ausgeführte (Inlands-)Lieferung auf den letzten Abnehmer übertragen (§ 25 b Abs. 2 UStG). 5Der letzte Abnehmer kann diese von ihm geschuldete Umsatzsteuer entgegen § 25 b Abs. 5 UStG jedoch nicht als Vorsteuer abziehen.