Stand: 21.12.1998
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R 21 GewStR 1998 Inland, gebietsmäßige Abgrenzung der Besteuerung (§

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R 21 GewStR 1998 Inland, gebietsmäßige Abgrenzung der Besteuerung (§ 2 Abs. 1 und 7 GewStG)

R 21 Inland, gebietsmäßige Abgrenzung der Besteuerung (§ 2 Abs. 1 und 7 GewStG)

GewStR 1998 ( Gewerbesteuer-Richtlinien 1998 )

(1) 1 Gewerbesteuerpflichtig sind nur Unternehmen, die im Inland betrieben werden. 2 Erstreckt sich der Gewerbebetrieb auch auf das Ausland, werden nur die im Inland befindlichen Betriebsstätten der Besteuerung unterworfen. 3 Ein Gewerbebetrieb wird auch dann im Inland betrieben, wenn für ihn eine Betriebsstätte auf einem unter deutscher Flagge fahrenden See-(Kauffahrtei-)Schiff unterhalten wird, das in einem inländischen Schiffsregister eingetragen ist. 4 Vgl. das BFH-Urteil vom 13.02.1974 (BStBl II S. 361). (2) Wegen der Berücksichtigung der gebietsmäßigen Abgrenzung bei der Ermittlung des Gewerbeertrags vgl. Abschnitt 38 Abs. 5. (3) 1Zum Inland im Sinne des Gewerbesteuerrechts gehört auch der an die Bundesrepublik Deutschland grenzende deutsche Festlandsockel, soweit es sich um die Erforschung und Ausbeutung der Naturschätze des Meeresgrundes und des Meeresuntergrundes handelt (vgl. die Proklamation der Bundesregierung vom 22.01.1964 - BGBl. II S. 104). 2Hinsichtlich der Abgrenzung des Festlandsockels in der Nordsee zwischen der Bundesrepublik, den Niederlanden, England und Dänemark vgl. das Gesetz vom 23.08.1972 (BGBl. II S. 881 und S. 1616).