BFH - Beschluss vom 14.03.2019
V B 34/17
Normen:
FGO §§ 1, 4, 5 Abs. 1, § 119 Nr. 1 ; GVG § 21e ; DRiG § 27 ; UStG § 9 Abs. 2 , § 10 Abs. 5 , § 15a;
Fundstellen:
AO-StB 2019, 136
BB 2019, 789
BFH/NV 2019, 472
BFHE 263, 317
BStBl II 2019, 489
DStRE 2019, 647
HFR 2019, 378
NJW 2019, 1326
UR 2019, 350
Vorinstanzen:
FG Mecklenburg-Vorpommern, vom 19.01.2017 - Vorinstanzaktenzeichen 2 K 257/13

BFH, Beschluss vom 14.03.2019 - Aktenzeichen V B 34/17

DRsp Nr. 2019/4879

Vorschriftsmäßig bei der Besetzung des Gerichts mit dem Präsidenten des Finanzgerichts, der gleichzeitig Präsident eines weiteren Obergerichts ist

Ist der Präsident eines FG zugleich Gerichtspräsident in einer anderen Gerichtsbarkeit, muss der Geschäftsverteilungsplan erkennen lassen, mit welchem Bruchteil seiner Arbeitskraft der Präsident seinem Senat im FG zugewiesen ist, damit in seiner Person kein Besetzungsmangel i.S. von § 119 Nr. 1 FGO vorliegt.

Tenor

Auf die Beschwerde des Beklagten wegen Nichtzulassung der Revision wird das Urteil des Finanzgerichts Mecklenburg-Vorpommern vom 19. Januar 2017 2 K 257/13 aufgehoben.

Die Sache wird an das Finanzgericht Mecklenburg-Vorpommern zurückverwiesen.

Diesem wird die Entscheidung über die Kosten des Beschwerdeverfahrens übertragen.

Normenkette:

FGO §§ 1, 4, 5 Abs. 1, § 119 Nr. 1 ; GVG § 21e ; DRiG § 27 ; UStG § 9 Abs. 2 , § 10 Abs. 5 , § 15a;

Gründe

I.