Wahl ehelicher Güterstände Optimale Testamentgestaltung Unternehmensnachfolge bei der GmbH Übertragung von Wirtschaftsgütern bei Personengesellschaften Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln als Heilungsmaßnahme für "vergessene" Einlagen Besteuerung der Übertragung von Anteilen an einer GbR Ertragsteuerliche Fallstricke bei der Unternehmensnachfolge Keine Verlustverrechnung nach § 15a EStG bei Veräußerung einbringungsgeborener Anteile nach § 21 UmwStG 1995 Steuerfallen bei der (Rück-)Umwandlung einer GmbH in ein Personenunternehmen Die Betriebsaufspaltung in der Unternehmensnachfolge Beteiligungen an Kapitalgesellschaften Betriebsveräußerung Betriebsaufgabe Fallgestaltungen zu den Behaltensregelungen für unternehmerisches Vermögen Spontanabfindung einer Pensionszusage vor der Übertragung von GmbH-Anteilen Verlustabzugsverbot gemäß § 4 Abs. 6 Satz 6 UmwStG bei Verschmelzung mit steuerlicher Rückwirkung Die Holding-GmbH als Instrument der Steuergestaltung für Nicht erfasste Einlagen im steuerlichen Einlagekonto i.S.d. § 27 KStG und Liquidation Steueroptimierte Unternehmensveräußerung durch Nutzung des Doppel-Holding-Modells Verlustverrechnungsverbot nach § 2 Abs. 4 Satz 3 UmwStG bei der Einbringung in eine GmbH Die Umwandlung in der Unternehmensnachfolge - gesetzliche Einschränkungen bei sonstigen Gegenleistungen und Problembereiche bei Einbringungen Sperrfristverstöße durch reale oder fiktive Umwandlungsvorgänge Eigenkapitalveränderungen bei der GmbH im Steuerrecht Verlustausgleichsbeschränkung bei vermögensverwaltenden Kommanditgesellschaften Forderungsverzicht mit Besserungsabrede Vertragsmuster Ergänzungsbilanzen bei der Umwandlung einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft Verlustnutzung durch Verschmelzung von Kapitalgesellschaften Besteuerung der Anteilseigner - Anteile im Privatvermögen Stützungsmaßnahmen in der Krise der GmbH Sperrfristverletzung und Erhöhungsbetrag nach § 23 Abs. 2 UmwStG Sperrfristbehaftete Anteile und ausgewählte Sperrfristverletzungen durch unentgeltliche Übertragungen und Umstrukturierungen Bilanzierung und Besteuerung bei der Liquidation einer GmbH Das Optionsmodell nach dem Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts Ausgewählte Problembereiche bei sperrfristbehafteten und mitverstrickten Anteilen nach § 22 UmwStG

Nicht erfasste Einlagen im steuerlichen Einlagekonto i.S.d. § 27 KStG und Liquidation

Autor: Ott

Problemstellung

In der Praxis werden oftmals Einlagen der Gesellschafter in "ihre" GmbH erfolgsneutral in der Kapitalrücklage ausgewiesen, jedoch in der Erklärung zur gesonderten Feststellung des steuerlichen Einlagekontos versehentlich nicht als Zugang erfasst. Die Bescheide über die gesonderte Feststellung von Besteuerungsgrundlagen nach § 27 Abs. 2 KStG weisen ebenfalls keinen Zugang zum steuerlichen Einlagekonto aus und werden bestandskräftig, ohne dass der Fehler auffällt. Die Grundlagenfunktion des Feststellungsbescheids nach § 27 Abs. 2 Satz 2 KStG verhindert eine nachträgliche Berücksichtigung solcher versehentlich nicht erfassten Zugänge in Folgebescheiden. Aufgrund der materiellrechtlichen Bindungswirkung nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG für die Besteuerung des Anteilseigners1) können sich nachteilige Folgen ergeben, wenn die unterbliebene Erfassung eines Zugangs im steuerlichen Einlagekonto bei bestandskräftigen Bescheiden verfahrensrechtlich nicht mehr korrigiert werden kann.


1)

Vgl. BFH, Urt. v. 11.02.2015 - I R 3/14, BStBl II, 816; BFH, Urt. v. 28.01.2015 - I R 70/13, BStBl II 2017, 101; BFH, Urt. v. 19.05.2010 - I R 51/09, BStBl II 2014, 937.