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03/2026 - Private Steuern

Korrektur: Diese steuerlichen Folgen hat eine verdeckte Gewinnausschüttung

Die verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) ist ein zentrales Korrekturinstrument im deutschen Körperschaftsteuerrecht. Sie dient dazu, die steuerliche Gleichbehandlung von Kapitalgesellschaften und deren Gesellschaftern sicherzustellen, indem Vermögensminderungen oder verhinderte Vermögensmehrungen, die nicht betrieblich, sondern durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst sind, steuerlich neutralisiert werden. Erfahren Sie hier, wie Sie mit einer vGA auf Ebene der Kapitalgesellschaft und auf Ebene des Gesellschafters umgehen.
03/2026 - Private Steuern

§ 17 EStG: Welche steuerlichen Folgen ein fiktiver Anteilsverkauf beim Wegzug ins Ausland hat

Der Wegzug eines Anteilseigners ins Ausland kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen. Insbesondere bei wesentlichen Beteiligungen an Kapitalgesellschaften greift die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG i.V.m. § 17 EStG. Ziel dieser Regelung ist es, die im Inland entstandenen, aber noch nicht realisierten Wertzuwächse von Anteilen an Kapitalgesellschaften der deutschen Besteuerung zu unterwerfen, bevor der Steuerpflichtige seinen Wohnsitz ins Ausland verlegt und diese damit der deutschen Besteuerung entzieht. Lesen Sie hier, welche Grundsätze gelten, wie der Gewinn ermittelt wird und welche steuerlichen Folgen sich ergeben.
03/2026 - Finanzbuchhaltung und Jahresabschluss

Sitzverlegung: So erkennen Sie die Auslöser einer Entstrickungs- oder Wegzugsbesteuerung

Die Verlegung des Sitzes oder der Geschäftsleitung einer deutschen GmbH ins Ausland hat steuerliche Konsequenzen, weil sie regelmäßig zum Wegfall der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht in Deutschland führt. Im Zentrum der steuerlichen Behandlung steht § 12 KStG, der die Entstrickungsbesteuerung bei Kapitalgesellschaften regelt. Ziel dieser Vorschrift ist es, die während der deutschen Steuerpflicht entstandenen, aber noch nicht realisierten stillen Reserven der Besteuerung zu unterwerfen, bevor das deutsche Besteuerungsrecht durch die Sitzverlegung verlorengeht. Erfahren Sie hier, wann eine sofortige Besteuerung stiller Reserven droht und wie sie sich vermeiden lässt.
03/2026 - Private Steuern

Bitcoin & Co.: So gehen Sie mit Kryptowerten im Privatvermögen um

Die ertragsteuerrechtliche Behandlung von Kryptowerten stellt Steuerpflichtige und steuerberatende Berufe gleichermaßen vor erhebliche Herausforderungen. Spätestens mit dem aktualisierten BMF-Schreiben vom 06.03.2025 – IV C 1 - S 2256/00042/064/043 hat die Finanzverwaltung einen umfassenden Rahmen geschaffen, der die wesentlichen Einzelfragen – von der Veranlagung privater Veräußerungsgewinne über Staking- und Lending-Erträge bis hin zu den Mitwirkungs- und Aufzeichnungspflichten – adressiert. Dieser Beitrag bereitet die zentralen Regelungen praxisnah für Sie auf.
03/2026 - Private Steuern

Gestaltung: Welche Vorteile die Immobilien-GmbH gegenüber der privaten Vermietung hat

Die Investition in Immobilien zählt zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland. Neben der klassischen privaten Vermietung gewinnt die Immobilien-GmbH als alternative Struktur zunehmend an Bedeutung. Dieser Beitrag beleuchtet die wesentlichen Unterschiede zwischen der privaten Vermietung und der Immobilien-GmbH, insbesondere im Hinblick auf steuerliche Rahmenbedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten.
03/2026 - Private Steuern

Betriebsaufgabe/-veräußerung: So sichern Sie Ihren Mandanten Steuervergünstigungen

Ein Veräußerungs- oder Aufgabegewinn i.S.d. § 16 EStG wird auf verschiedene Arten steuerlich begünstigt. Auf diese Weise gleicht das Steuerrecht insbesondere Progressionsnachteile durch die „geballte“ Besteuerung aus. Im letzten Teil unserer Beitragsreihe machen wir Sie mit den gängigen Vergünstigungen, ihren Anwendungsbereichen und Ausnahmen vertraut. Entscheidend ist insbesondere, Wahlrechte zugunsten des Mandanten auszuüben.
03/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Betriebsveranstaltungen: Die Möglichkeit der Lohnsteuerpauschalierung besteht nur noch eingeschränkt

Veranstaltete ein Arbeitgeber bisher eine Firmenfeier, konnte er den entstandenen Arbeitslohn zu seinen Lasten pauschal versteuern. Dabei war es egal, ob zu der Veranstaltung alle Arbeitnehmer eingeladen waren oder ob z.B. nur leitende Angestellte an der Feier teilnehmen durften. Durch die Pauschalierung konnte zum einen der Arbeitgeber anfallende Steuern mit einem geringen Nettosteuersatz i.H.v. 25 % übernehmen. Zum anderen fielen keine weiteren Sozialversicherungsbeiträge an. Zum 01.01.2026 kam es in diesem Bereich jedoch zu einer wichtigen Gesetzesänderung, die in diesem Beitrag dargestellt wird.
03/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Aktivrente: Wer von der neuen Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 21 EStG profitieren kann

Hinter der „Aktivrente“ verbirgt sich eine Steuerbefreiung, die in § 3 Nr. 21 EStG verankert ist. Erfahren Sie in diesem Video, wer unter welchen Voraussetzungen von dem neuen Steuerfreibetrag profitieren kann!
02/2026 - Private Steuern

Steueränderungsgesetz 2025: Wie Unternehmer ab 2026 entlastet werden

Mit dem Steueränderungsgesetz 2025 hat der Gesetzgeber kurz vor dem Jahreswechsel ein umfangreiches Paket beschlossen, das überwiegend am 01.01.2026 in Kraft getreten ist. Ziel ist vor allem, Bürger und Unternehmen finanziell zu entlasten, Bürokratie zu reduzieren und einzelne steuerliche Sonderregelungen anzupassen. Dieser Beitrag erklärt praxisnah und leicht verständlich, was das konkret für Unternehmer, Selbständige und GmbH-Geschäftsführer bedeutet.
02/2026 - Private Steuern

GmbH-Gesellschafter: Wie sich verdeckte Gewinnausschüttungen erkennen und vermeiden lassen

Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) sind ein zentrales Instrument des deutschen Körperschaftsteuerrechts, um die steuerliche Gleichbehandlung von Kapitalgesellschaften und deren Gesellschaftern sicherzustellen. Eine gesetzliche Definition existiert nicht, sondern die vGA ist ein von der Rechtsprechung entwickeltes Rechtsinstitut, das dem Trennungsprinzip Rechnung trägt und die eigenständige Steuersubjekteigenschaft der Körperschaft betont. Erfahren Sie hier, wann eine vGA vorliegt, welchen typischen Fallgruppen es gibt und welche Rechtsfolgen sich ergeben.
02/2026 - Private Steuern

Betriebsübergabe: Worauf bei der Vereinbarung von Leibrenten zu achten ist

Vor allem im Familienverbund gehen Einzelunternehmen häufig gegen Rentenzahlungen auf die nächste Generation über. Auf diese Weise sichert sich der Übergeber eine lebenslange Absicherung, während der Nachfolger das Unternehmen weiterführen und -entwickeln kann. Eine solche Übertragung gilt in der Regel als unentgeltlich, es kann aber auch ein Veräußerungsgewinn nach § 16 EStG entstehen. Entscheidend ist in der Praxis, wer welche Leistungen an wen zahlt und wie sie berechnet wurden.
02/2026 - Private Steuern

§ 17 EStG: Diese Grundsätze gelten für einen Anteilsverkauf

Der Verkauf von Anteilen an Kapitalgesellschaften aus dem Privatvermögen unterliegt besonderen steuerlichen Regelungen. § 17 EStG regelt die Besteuerung von Veräußerungsgewinnen, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % am Kapital der Gesellschaft beteiligt war. Die Vorschrift ist von hoher praktischer Relevanz, da sie die Abgrenzung von den Einkünften aus Kapitalvermögen und die Anwendung des Teileinkünfteverfahrens bestimmt.
02/2026 - Private Steuern

GmbH-Anteile: So lässt sich die Wegzugsbesteuerung vermeiden

Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG greift, wenn eine natürliche Person mit mindestens 1 % Beteiligung an einer in- oder ausländischen Kapitalgesellschaft (z.B. GmbH) innerhalb der letzten fünf Jahre vor dem Wegzug ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegt und dadurch das deutsche Besteuerungsrecht an den stillen Reserven der Anteile verloren geht. Welche Gestaltungsoptionen zur Vermeidung der Wegzugsteuer bestehen, zeigt dieser Beitrag.
02/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Firmenwagen: Wie Stromkosten jetzt steuerfrei erstattet werden können

Ab dem 01.01.2026 gibt es eine wichtige Änderung, die alle Arbeitgeber betrifft, die ihren Arbeitnehmern einen (Hybrid-)Elektro-Pkw auch zur privaten Nutzung überlassen. Bis Ende 2025 konnten Arbeitgebern ihren Arbeitnehmern ohne einen tatsächlichen Kostennachweis noch bis zu 70 € pro Monat steuerfrei für das Aufladen des Dienstwagens an der privaten Steckdose erstatten. Das BMF hat diese Möglichkeit mit Schreiben vom 11.11.2025 (IV C 5 - S 2334/00087/014/013) gestrichen. Jetzt ist eine steuerfreie Erstattung nur noch erlaubt, wenn die Stromkosten vorher berechnet wurden. Arbeitgebern stehen zwei Möglichkeiten offen, die wir Ihnen vorstellen.
02/2026 - Sonstige Steuern

DAC-8-Umsetzung: Sprechen Sie Ihre Mandanten jetzt auf Kryptowerte an!

Mit dem Kryptowerte-Steuertransparenzgesetz (KStTG) führt der Gesetzgeber umfassende Meldepflichten für Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen ein, um die steuerliche Transparenz zu erhöhen. Ab dem Meldezeitraum 2026 müssen Anbieter ihre Nutzer identifizieren und dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt)Transaktionsdaten übermitteln. Dieser Beitrag beleuchtet die neuen Sorgfalts- und Meldepflichten und zeigt, welche Schritte zur Compliance jetzt notwendig sind.
01/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

FAQ: Die wichtigsten Antworten auf Fragen zur Aktivrente

Ab dem 01.01.2026 können Arbeitgeber für bestimmte Personen die neue Steuerfreiheit i.S.d. § 3 Nr. 21 EStG in Anspruch nehmen. Die Rede ist von der sogenannten Aktivrente, durch die Steuerpflichtige, die die Regelaltersgrenze bereits erreicht haben, pro Monat 2.000 € steuerfrei hinzuverdienen können. In der Sozialversicherung besteht demgegenüber leider keine Beitragsfreiheit. Neue Vorschriften bringen immer Fragen mit sich, die schon früh beantwortet werden müssen, selbst wenn das Gesetzgebungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Wir beantworten fünf Fragen, die Lohnabrechnern in der täglichen Abrechnungspraxis begegnen.
01/2026 - Private Steuern

Betriebsaufgabe: So erfassen Sie nachträgliche Änderungen

Wird ein Betrieb, Teilbetrieb oder Mitunternehmeranteil veräußert, richtet sich die Besteuerung des Gewinns oder Verlusts nach § 16 Abs. 2 EStG. Entscheidend sind dabei die Faktoren „Veräußerungspreis“ und „Wert des Betriebsvermögens“, denn die Differenz zwischen diesen Werten stellt den Veräußerungsgewinn dar. Nachträgliche Änderungen insbesondere des Preises können rückwirkende Ereignisse darstellen und die Höhe des Veräußerungsgewinns beeinflussen. Erfahren Sie hier, welche Ereignisse den Gewinn rückwirkend beeinflussen.
01/2026 - Private Steuern

GmbH-Anteile: Welche Rolle die Wegzugsbesteuerung für Auswanderer spielt

Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG dient der Sicherung des deutschen Besteuerungsrechts bei der Verlagerung von Vermögenswerten ins Ausland. Sie betrifft natürliche Personen, die im Privatvermögen Anteile an in- oder ausländischen Kapitalgesellschaften – insbesondere GmbH-Anteile – halten und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt ins Ausland verlegen. Voraussetzung ist, dass der Steuerpflichtige innerhalb der letzten fünf Jahre zu mindestens 1 % am Kapital der Gesellschaft beteiligt war.
01/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Lohnabrechnung: Wie Sie Kurzarbeitergeld richtig behandeln

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kommt es immer wieder vor, dass Unternehmen ihre Arbeitnehmer in Kurzarbeit schicken müssen. Das wirkt sich natürlich auch auf die Lohnabrechnungen aus, weil Arbeitgeber in diesem Fall regelmäßig einen verminderten Bruttolohn auszahlen und ein Teil des ausgefallenen Gehalts von der Bundesagentur für Arbeit aufgestockt wird. Gerade bei der Berechnung des Kurzarbeitergeldes und der Bescheinigung der Zahlung gibt es in der Praxis Probleme, die Sie dank dieses Beitrags ganz einfach lösen können.
01/2026 - Betriebliche Steuern

Gebrauchtwaren: So funktionieren die Differenzbesteuerung und die Gewinnermittlung

Die Differenzbesteuerung nach § 25a UStG ist ein zentrales Instrument für Händler von Gebrauchtwaren, Kunstgegenständen, Antiquitäten und Sammlungsstücken. Sie dient dazu, die Liquiditätssituation des Händlers zu verbessern und die Umsatzsteuerlast auf seine tatsächliche Wertschöpfung zu begrenzen. Dieser Beitrag macht Sie mit den gesetzlichen Grundlagen, den Voraussetzungen für die Anwendung und den Besonderheiten der Gewinnermittlung vertraut.
01/2026 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Video: Wann Trinkgelder steuerfrei sind und wann nicht

In der Gastronomie, im Friseurhandwerk oder im Transportgewerbe gehören Trinkgelder zum Alltag. Doch wann sind sie wirklich steuer- und beitragsfrei – und wann nicht? Steuerberater Daniel Denker erklärt in seinem neuen Video, wie Trinkgelder bei Arbeitnehmern, Unternehmern und aus umsatzsteuerlicher Sicht korrekt behandelt werden.
12/2025 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Gesetzentwurf: So bereiten Sie die Lohnbuchhaltung auf die neue „Aktivrente“ vor

Zum 01.01.2026 soll eine neue Steuerfreistellung (§ 3 Nr. 21 EStG) gelten, von der Arbeitnehmer profitieren können, die die Regelaltersgrenze erreicht haben. Die „Aktivrente“ ist keine neue Rentenart, sondern ein reiner Steuerbonus für das Arbeiten im Rentenalter. Die geplante Steuerbefreiung stellt neue Anforderungen an die Lohnabrechnung, auf die wir Sie vorbereiten. Das Wichtigste, was Sie wissen müssen, um die Aktivrente fehlerfrei abzurechnen, erfahren Sie hier.
12/2025 - Private Steuern

Überentnahmen: Wie Sie die Fallen des § 4 Abs. 4a i.V.m. § 34a EStG erkennen und vermeiden

Gerade zum Jahresende rückt das Thema Überentnahmen in den Fokus der steuerlichen Beratungspraxis. Nur wer die komplexen Regelungen des § 4 Abs. 4a EStG und die Wechselwirkungen mit § 34a EStG kennt, kann seine Mandanten vor steuerlichen Nachteilen zu schützen. Erfahren Sie hier, wie Sie das Risiko erheblicher steuerlicher Mehrbelastungen infolge von Überentnahmen vermeiden.
12/2025 - Kanzleiorganisation und Sonstiges

DATEV goes Cloud: So bereiten Sie sich auf die Neuausrichtung vor

Die DATEV vollzieht aufgrund technologischer Veralterung ihrer monolithischen Systemarchitektur und des Auslaufens wichtiger Softwarelizenzen (z.B. Microsoft SQL-Server) eine umfassende strategische Neuausrichtung hin zur Cloud-nativen Softwareentwicklung. Ziel ist die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit. Der Wandel verändert die Arbeit in Steuerkanzleien grundlegend: Die Software wird browserbasiert, die Datenhaltung erfolgt permanent in der Cloud und Mandanten werden zu aktiven Prozessbeteiligten. Die Umstellung erfolgt schrittweise zentralisiert mit der neuen Plattform MyDATEV Kanzlei (ab 2025). Erfahren Sie hier, wie Sie sich aktiv vorbereiten, u.a. durch Modernisierung der Hardware und Bereinigung von Stammdaten.
12/2025 - Sonstige Steuern

Festsetzungsverjährung: Wie und wann Sie eine abgegebene Steuererklärung korrigieren können

Ist eine Steuererklärung fehlerhaft, besteht grundsätzlich die Pflicht zur Berichtigung nach § 153 AO. Das gilt unabhängig davon, ob schon ein Steuerbescheid ergangen ist oder nicht. Ist dies aber der Fall, müssen zusätzlich – vor allem, wenn sich die Änderung zugunsten des Mandanten auswirken soll – die Voraussetzungen einer Änderungsnorm (§§ 129, 172 ff. AO) erfüllt sein. Im Beitrag erfahren Sie, welche Grundsätze hier gelten.
12/2025 - Private Steuern

Bilanz: So berechnen Sie Rückstellungen für Urlaub, Pensionen und Jubiläen

Rückstellungen sind nach § 249 Abs. 1 HGB für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Im Steuerrecht ist § 5 Abs. 1 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 3a EStG maßgeblich. Dieser Beitrag macht Sie mit den wichtigsten Rückstellungsarten im Personalbereich – Urlaubs-, Pensions- und Jubiläumsrückstellung – vertraut und zeigt, wie Sie Rückstellungen korrekt bilden und berechnen, um Fehler zu vermeiden.
12/2025 - Private Steuern

Betriebsaufgabe: So vermeiden Sie Steuerfallen beim Veräußerungs- oder Aufgabegewinn

Mit der Betriebsaufgabe oder Betriebsveräußerung endet die unternehmerische Tätigkeit des Steuerpflichtigen. Für den entstehenden Gewinn gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Begünstigung, insbesondere einen Freibetrag nach § 16 Abs. 4 EStG und die Ermäßigungen nach § 34 EStG. Damit diese Vorschriften aber tatsächlich greifen, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Wichtig ist vor allem, dass der Betrieb vollständig aufgegeben oder veräußert wird. Die folgenden drei Tipps sichern steuerbegünstigte Veräußerungs- oder Aufgabegewinne.
12/2025 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Benefit: Wie Sie Fahrräder lohnsteuerlich abrechnen

Einer der beliebtesten Benefits vom Arbeitgeber ist aktuell das Jobrad. Wird das Fahrrad zusätzlich zum regulären Arbeitslohn gestellt, entstehen keine Steuern oder Sozialabgaben. Oft werden Jobräder aber im Rahmen einer Entgeltumwandlung gestellt, was sowohl steuerliche Folgen hat als auch Probleme bei der Abrechnung mit sich bringt. Außerdem ergeben sich umsatzsteuerliche Auswirkungen, die oft vernachlässigt werden. Alles, was Sie für eine fehlerfreie Abrechnung wissen müssen, erfahren Sie hier.
12/2025 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Video: Welche Spielregeln jetzt bei Betriebsveranstaltungen gelten

Erfahren Sie in diesem Video, wie Sie Betriebsveranstaltungen steuerlich korrekt behandeln. Von Freibetrag/Freigrenze (110 €) bis zur Pauschalversteuerung mit 25 % – hier werden die wichtigsten Regeln und aktuellen BFH-Neuerungen verständlich erklärt. Jetzt reinschauen und teure Fehler vermeiden!
11/2025 - Kanzleiorganisation und Sonstiges

SEPA-Lastschriften: So zahlen Ihre Mandanten immer pünktlich

Gute Deckungsbeiträge, optimierte Auslastung, zeitnahe Rechnungsstellung – das sind die operativen Ziele jeder Steuerkanzlei, um z.B. Gehälter oder Miete zahlen zu können. Dennoch gibt es Mandanten, die ihre Rechnungen nicht fristgerecht begleichen. Eine Lösung bietet das SEPA-Lastschriftverfahren, um mehr Kontrolle im Forderungs- und Liquiditätsmanagement zu gewinnen.
11/2025 - Private Steuern

Betriebsaufgabe: So ermitteln Sie den Aufgabe- oder Veräußerungsgewinn nach § 16 EStG

Gibt ein Steuerpflichtiger sein Einzelunternehmen auf oder verkauft er es, entsteht ein Veräußerungsgewinn oder Veräußerungsverlust nach § 16 EStG. Dieser ist nach in § 16 Abs. 3 EStG festgelegten Regeln zu ermitteln und unterliegt besonderen Besteuerungsvorschriften. In diesem Beitrag grenzen wir die Betriebsaufgabe von der Betriebsveräußerung ab und zeigen, wie Sie den Gewinn nach § 16 korrekt ermitteln.
11/2025 - Kanzleiorganisation und Sonstiges

MyDATEV: Was hinter der neuen DATEV-Cloud-Anwendung steckt

Seit dem II. Quartal 2025 gibt es in der DATEV-Welt eine neue Cloud-Anwendung: MyDATEV Portal. Im Moment kann im Portal auf die Stammdaten der Mandanten und auf die freigeschalteten Onlineportale sowie ausgewählte On-Premises-Anwendungen zugegriffen werden. Nach und nach werden die einzelnen Onlineportale der DATEV in MyDATEV Portal integriert. MyDATEV Portal wird unseren bisherigen lokalen DATEV-Arbeitsplatz ablösen. Zurzeit können mit dem Mandanten Nachrichten sicher ausgetauscht werden. MyDATEV Portal wird die E-Mail-Kommunikation weitestgehend ablösen. Zusätzlich wurde der Freigabeprozess für Steuererklärungen im August 2025 in MyDATEV Portal integriert und ersetzt die bisherige Freigabe über Freizeichnung online.
11/2025 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Verpflegung: So rechnen Sie Essenmarken richtig ab

Liebe geht durch den Magen, sagt man. Dass Mahlzeiten im Betrieb einen beliebten Benefit darstellen, ist allgemein bekannt. Aus verschiedenen Gründen kann allerdings nicht jeder Arbeitgeber diesen Vorteil im Betrieb anbieten. Um die Mitarbeiterzufriedenheit dennoch zu steigern, bietet es sich an, sogenannte Essenmarken an die Belegschaft auszugeben. Richtig gemacht, muss der Arbeitgeber dabei nicht den tatsächlichen Wert der Marke versteuern, sondern nur den verminderten Sachbezugswert. Wie Sie Essenmarken steueroptimiert und sicher abrechnen, zeigt dieser Beitrag.
11/2025 - Betriebliche Steuern

§ 13b UStG: Wann die Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen auf den Leistungsempfänger übergeht

Die Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers im Baugewerbe ist ein komplexes, aber essentielles Instrument im deutschen Umsatzsteuerrecht. Sie verlangt von allen am Bau beteiligten Unternehmen eine sorgfältige Prüfung der Voraussetzungen – insbesondere, ob der Empfänger nachhaltig Bauleistungen erbringt. Die Verwendung der Bescheinigung USt 1 TG bietet beiden Parteien eine Vereinfachung und Rechtssicherheit. In diesem Beitrag erfahren Sie, wann Bauleistungen unter das Reverse-Charge-Verfahren fallen.
11/2025 - Private Steuern

Video: Warum der Zuflusszeitpunkt bei einer Tantieme alles entscheidet

Wer eine erfolgsabhängige Tantieme erhält, erlebt steuerlich oft Überraschungen. Fremdgeschäftsführer, Gesellschafter oder beherrschende Gesellschafter – drei Fälle, drei völlig unterschiedliche steuerliche Folgen. Dieses Video zeigt kompakt, warum es entscheidend ist, den Zuflusszeitpunkt und mögliche Zuflussfiktionen genau zu prüfen.
10/2025 - Private Steuern

Verluste: Diese Regeln gelten zur Verrechnung in der Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer

Die Behandlung von Verlusten gehört zu den zentralen Themen des deutschen Steuerrechts. Sie entscheidet nicht nur über die tatsächliche Steuerbelastung, sondern auch über die Liquidität und Planungssicherheit von Unternehmen und Privatpersonen. Die Grundsätze der Verlustverrechnung unterscheiden sich je nach Steuerart erheblich und sind im Einkommensteuergesetz, im Körperschaftsteuergesetz und im Gewerbesteuergesetz geregelt. Lesen Sie hier, wie Sie Verluste für Ihre Mandanten steuerlich geltend machen, um deren Steuerlast zu senken.
10/2025 - Private Steuern

Förderung: So behandeln Sie Investitionszuschüsse steuerlich korrekt

Investitionszuschüsse sind ein wichtiges Förderinstrument der öffentlichen Hand, um Unternehmen bei der Finanzierung von Anlagegütern oder strukturellen Maßnahmen zu unterstützen. Sie können u.a. sowohl von Bund und Ländern als auch von der EU gewährt werden und sind in der Praxis ein zentraler Bestandteil der Investitionsplanung. Erfahren Sie hier, worauf es für die steuerliche Behandlung ankommt: Ob es sich um echte oder unechte Zuschüsse handelt und wie der Unternehmer sein Wahlrecht hinsichtlich eines Zuschusses ausübt.
10/2025 - Private Steuern

Betriebsaufgabe: Wie Sie den Übergangsgewinn richtig ermitteln und verteilen

Beim Wechsel der Gewinnermittlungsart im Rahmen einer Betriebsaufgabe oder -veräußerung sind Hinzu- und Abrechnungen erforderlich. Die Summe oder Differenz aus diesen Beträgen ergibt den Übergangsgewinn oder -verlust. In diesem Beitrag erfahren Sie, wann dieses Ergebnis in das zu versteuernde Einkommen einfließt, welche Ausnahmen von diesem Grundsatz es gibt und welche Verteilungsmöglichkeiten Ihre Mandanten haben.
10/2025 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Pflichtangaben: Diese Angaben gehören auf jede Reisekostenabrechnung

Reisekostenabrechnungen sind ein fester Bestandteil jeder Lohnbuchhaltung. In der Praxis passieren hier allerdings sehr viele Fehler, die erst im Rahmen von Außenprüfungen aufgedeckt werden. Dabei könnte alles so einfach sein, denn es reichen nur einige wenige Pflichtangaben, damit die Reisekostenabrechnung als rechtssicher erstellt gilt. Welche Angaben das sind, zeigt dieser Beitrag.
10/2025 - Betriebliche Steuern

§ 13b UStG: Mit diesen Kniffen ordnen Sie Softwarelizenzen korrekt ein

Die umsatzsteuerliche Behandlung von Softwarelizenzen ist komplex und hängt entscheidend von der Art der Software und dem Vertriebsweg ab. Während Standardsoftware auf einem Datenträger als Lieferung gilt, werden Individualsoftware und elektronisch übertragene Programme stets als sonstige Leistung eingestuft. Besonders relevant wird dies beim Erwerb von Software von ausländischen Anbietern: Hier greift regelmäßig das Reverse-Charge-Verfahren, das den deutschen Leistungsempfänger zum Steuerschuldner macht. Fehler bei der Rechnungsstellung oder Buchung können schnell zu unnötigen Kosten führen und steuerliche Risiken bergen – insbesondere für Kleinunternehmer und (Zahn-)Ärzte, die nicht oder nur eingeschränkt zum Vorsteuerabzug berechtigt sind. Mit den folgenden Tipps sind Sie auf der sicheren Seite.
10/2025 - Kanzleiorganisation und Sonstiges

Aufstieg: Wie Sie sich nach der Ausbildung fortbilden können

Steuerfachangestellte haben nach der Ausbildung viele Möglichkeiten, sich fortzubilden und beruflich aufzusteigen. Die Fortbildungen können sowohl fachlich in Richtung Steuern, Rechnungswesen oder Wirtschaftsprüfung gehen als auch die Digitalisierung in den Kanzleien und beim Mandanten begleiten.
10/2025 - Private Steuern

Video: Wie sich bei vermieteten Auslandsimmobilien eine Doppelbesteuerung vermeiden lässt

Mandanten, die Immobilien im Ausland vermieten, erleben steuerlich oft Überraschungen. Frankreich, Spanien und die USA – drei Länder, drei völlig unterschiedliche Ergebnisse trotz Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Dieses Video zeigt kompakt, warum es sich lohnt, jedes DBA genau unter die Lupe zu nehmen.
09/2025 - Private Steuern

Betriebsaufgabe: Welche Abrechnungen bei der Ermittlung des Übergangsgewinns notwendig sind

Wechseln Mandanten von der Einnahmenüberschussrechnung zur Bilanzierung, etwa für Zwecke der Betriebsveräußerung oder -aufgabe (§ 16 Abs. 2 Satz 2 EStG), ist die Ermittlung des sogenannten Übergangsgewinns notwendig. Die Übergangsermittlung stellt sicher, dass Einnahmen und Ausgaben nicht unerfasst bleiben oder doppelt erfasst werden. In diesem Beitrag zeigen wir, welche Abrechnungen beim Übergang von der EÜR zur Bilanzierung erforderlich sind.
09/2025 - Private Steuern

Investitions-Booster: Diese neuen Abschreibungsmöglichkeiten haben Unternehmen

Der „Investitions-Booster“, der auf das „Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland“ vom 14.07.2025 (BGBl I Nr. 161) zurückgeht, soll durch steuerliche Entlastungen Impulse für Investitionen setzen. Zentrales Ziel des Gesetzes ist es, Unternehmen durch verbesserte Abschreibungsmöglichkeiten zu Investitionen zu ermutigen. Der „Booster“ umfasst vier wesentliche Maßnahmen: eine degressive AfA mit bis zu 30 %, eine Sonderabschreibung für Elektrofahrzeuge, die Anhebung der 1-%-Grenze für E-Fahrzeuge und eine langfristige Senkung der Körperschaftsteuer. Lesen Sie hier, wie Sie Ihren Mandanten jetzt zu Steuervorteilen verhelfen können!
09/2025 - Private Steuern

Antrag: Für welche Mandanten sich eine Nichtveranlagungsbescheinigung lohnt

Mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) können sich Personen mit geringem Einkommen von der Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung befreien lassen. Das Formular dient insbesondere Banken und Kapitalgesellschaften zur Vorlage beim Bundeszentralamt für Steuern, damit auf Kapitalerträge keine Abgeltungsteuer einbehalten wird. Die Erteilung einer NV-Bescheinigung ist allerdings an enge gesetzliche Voraussetzungen geknüpft. Erfahren Sie hier, wann ein Antrag Aussicht auf Erfolg hat – und in welchen Fällen er abgelehnt wird.
09/2025 - Private Steuern

Trainer & Co.: So behandeln Sie Übungsleitervergütungen und Betriebsausgaben richtig!

Die Tätigkeit als Übungsleiter ist in vielen Bereichen von großer gesellschaftlicher Bedeutung. Ob im Sportverein, in der musikalischen Bildung oder in der Betreuung hilfsbedürftiger Menschen – Übungsleiter leisten wertvolle Arbeit. Um dieses Engagement steuerlich zu fördern, hat der Gesetzgeber mit § 3 Nr. 26 EStG eine besondere Regelung geschaffen, die bestimmte Vergütungen steuerfrei stellt. Welche Spielregeln Ihre Mandanten einhalten müssen, um den steuerfreien Übungsleiter-Freibetrag nutzen zu können, lesen Sie hier.
09/2025 - Lohn- und Gehaltsabrechnung

Datenaustausch: Bereiten Sie sich auf das neue Meldeverfahren ab dem 01.01.2026 vor!

Das BMF hat ein Schreiben vom 03.06.2025 (Az. IV C 5 - S 2363/00047/004/136) veröffentlicht, das jeder kennen sollte, der Lohnabrechnungen erstellt. In dem Schreiben geht es um die Bereitstellung der privaten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, die Arbeitnehmer zahlen und Arbeitgeber für die richtige Ermittlung der Lohnsteuer brauchen. Bis zum 31.12.2025 haben Arbeitnehmer diese Beiträge noch in Papierform nachzuweisen. Ab dem 01.01.2026 wird jedoch ein völlig neues elektronisches Meldesystem eingeführt. Was Sie über die Umstellung wissen müssen, erläutert dieser Beitrag.
09/2025 - Betriebliche Steuern

§ 13b UStG: Warum es die Umkehr der Steuerschuldnerschaft gibt

Das Reverse-Charge-Verfahren, in Deutschland in § 13b UStG geregelt, stellt eine fundamentale Abweichung vom üblichen Prinzip der Umsatzbesteuerung dar. Im Regelfall ist es der leistende Unternehmer, der die Umsatzsteuer schuldet und diese an das Finanzamt abführt. § 13b UStG kehrt diese Steuerschuldnerschaft jedoch um: In bestimmten, gesetzlich definierten Fällen geht die Verantwortung für die Umsatzsteuer vom leistenden Unternehmer auf den Leistungsempfänger über. Dieses Verfahren wird daher auch als „Umkehr der Steuerschuldnerschaft“ bezeichnet. Mit diesem Beitrag starten wir eine Reihe zu § 13b UStG, in der wir anhand von Praxisfällen veranschaulichen, wie diese wichtige Regelung anzuwenden ist.
09/2025 - Private Steuern

Video: Welche Vorteile für Mandanten Sie dank Investitions-Booster nutzen können

Mit dem „Investitions-Booster“ möchte der Gesetzgeber Wachstum von Unternehmen fördern. Dabei geht es nicht nur um klassische Zuschüsse, sondern auch um konkrete steuerliche Entlastungen, Abschreibungsvorteile und erleichterte Förderbedingungen, die sofort finanzielle Spielräume schaffen können. Im Video erfahren Sie, welche steuerlichen Möglichkeiten Sie für Ihre Mandanten nutzen können und sollten.
08/2025 - Private Steuern

Unterhalt: So wenden Sie § 33a EStG rechtssicher an

Nach § 33a EStG sind Aufwendungen für den Unterhalt und die Berufsausbildung bestimmter Personen als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig. Die Vorschrift setzt allerdings stets eine Unterstützungsbedürftigkeit der jeweiligen Person voraus. Die „Bedürftigkeit“ ist dabei im Regelfall mit der „wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“ des zu Unterstützenden gleichzusetzen. Wir geben Ihnen hier einen Praxisleitfaden für die rechtssichere Anwendung der Norm an die Hand.