Spitzenverbände veröffentlichen "Münchener Erklärung"
So erfreulich die aktuelle Konjunkturentwicklung ist, sie wird zum großen Teil von einer starken Weltwirtschaft getragen. Daran erinnern anlässlich des heutigen Münchener Spitzengesprächs die deutschen Wirtschaftsverbände.
Es gehöre aber zur besonderen Verantwortung Deutschlands, die wirtschaftliche Entwicklung Europas als Wachstumsmotor voranzubringen, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) zum Treffen der Verbandspräsidenten mit der Bundeskanzlerin heute in München veröffentlichten.
Nach wie vor gebe es in der größten Volkswirtschaft der Europäischen Union allerdings "erhebliche strukturelle Defizite", betonen BDA, BDI, DIHK und ZDH.
In ihrem gemeinsamen Papier führen sie aus, was aus ihrer Sicht in den Handlungsfeldern Steuer-, Arbeitsmarkt-, Sozial-, Bildungs-, Familien-, Energie- und Klima- sowie Europapolitik geschehen muss – von der Unternehmenssteuerreform bis hin zum Verfassungsvertrag.
Die deutsche Wirtschaft erwarte, dass die bestehenden Defizite weiterhin entschlossen angegangen würden, und sage zugleich aktive Unterstützung dabei zu, so die Verbände.
Sie finden das Papier hier zum Download:
Quelle: IHK - Pressemitteilung vom 13.03.07