Das Wachstum der Erwerbstätigenzahl zeigte sich auch im Dezember 2007 robust. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) waren in diesem Monat 596 000 oder 1,5% mehr Personen erwerbstätig als noch im Dezember 2006. Gegenüber dem Vormonat November 2007 ging die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Minus von 139 000 nicht so stark zurück wie sonst saisonal üblich. Im Dezember 2007 gab es 40,15 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland.
Der relative Anstieg im Vergleich zum Dezember des Vorjahres fiel mit 1,5% geringfügig kleiner aus als der entsprechende Anstieg für September, Oktober und November (jeweils + 1,6% gegenüber Vorjahr), doch ist diese Entwicklung vor dem Hintergrund des günstigen Verlaufs der Erwerbstätigkeit im Dezember 2006 zu sehen (Basiseffekt).
Wie saisonal üblich, ist die Erwerbstätigenzahl im Dezember 2007 gegenüber dem Vormonat gesunken. Sie ging im Vergleich zum November um 139 000 zurück. Dies war ein deutlich geringerer Rückgang als er im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre von November auf Dezember zu beobachten war (– 178 000).
Der Eindruck des robusten Wachstums wird gestützt von der Entwicklung der saisonbereinigten Erwerbstätigenzahl, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen. Gegenüber dem November stieg sie um 37 000 Personen. Das Wachstum der saisonbereinigten Erwerbstätigenzahl hat sich seit Juli sogar wieder leicht verstärkt.
Auf Basis der Arbeitskräfteerhebung ermittelte Destatis für Dezember 2007 saisonbereinigt 3,35 Millionen Erwerbslose. Dieser Wert wird entsprechend dem Konzept der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) berechnet und stellt eine vorläufige Schätzung dar. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2006 waren 530 000 Personen oder 13,6% weniger erwerbslos. Die auf EU-Ebene harmonisierte saisonbereinigte Erwerbslosenquote lag, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,8% erheblich unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats von 9,0%.
Quelle: Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung vom 31.01.08