Konjunkturumfrage Herbst 2007 vorgestellt
Der Aufschwung hat einen Gang heruntergeschaltet. Im Vergleich zum Hoch Ende 2006 hat die Stimmung in der Wirtschaft 2007 etwas gedreht. Das zeigt die aktuelle Konjunkturumfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
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"Die konjunkturelle Euphorie ist erst einmal vorbei", sagte DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben, als er heute in Berlin gemeinsam mit DIHK-Chefvolkswirt Axel Nitschke die Umfrageergebnisse vorstellte. Zwar werde sich der Aufschwung im Jahr 2008 fortsetzen, allerdings mit gedrosseltem Tempo.
Für das nächste Jahr erwartet der DIHK ein Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent in Deutschland. Und obwohl die Unternehmen für 2008 weniger Neueinstellungen planten, werde die Zahl der Beschäftigten voraussichtlich um weitere 300.000 steigen, sagte Wansleben.
Die aktuelle Konjunkturumfrage basiert auf 25.000 Unternehmensantworten. Ihr zufolge rechnen im Herbst 2007 immerhin 28 Prozent der Betriebe mit einer Verbesserung ihrer Geschäfte – im Frühsommer waren es noch 34 Prozent. 13 Prozent der Befragten erwarten für das kommende Jahr eine Verschlechterung (Frühsommer: 10 Prozent); 59 Prozent gehen von gleich bleibenden Geschäften aus (Frühsommer: 56 Prozent).
DIHK-Chefvolkswirt Axel Nitschke erläuterte in Berlin die Einzelheiten der Erhebung. Als Hauptgrund dafür, dass die Unternehmen ihre Geschäftslage nicht mehr so gut einschätzen wie zu Jahresbeginn, nannte er die bislang andauernde Konsumschwäche.
Der aktuelle Preisanstieg drohe, dem Aufschwung einen Teil seiner Kraft zu nehmen, warnte Nischke. Dass die Mehrwertsteuer nicht noch stärkere Bremswirkungen auf die Konjunktur entfaltet habe, liege letztlich an den fortdauernden Impulsen des Exports und der Investitionsgüternachfrage.
Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:
Die DIHK-Prognose für 2007 / 2008
Quelle: DIHK - Pressemitteilung vom 10.10.07