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DIHK begrüßt Debatte über "Blue Card"

Nationale Zuwanderungsregeln aber letztlich Ländersache

Der Vorstoß der EU-Kommission, Zuwanderern über eine "Blue Card" einen zweijährigen Arbeitsaufenthalt in der EU zu ermöglichen, zielt nach Einschätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in die richtige Richtung.

DIHK-Arbeitsmarktexperte Oliver Heikaus nannte es "gut, dass die EU eine verstärkte Debatte über Erleichterungen bei der Arbeitsmigration anstößt – auch, wenn die Entscheidung über die nationalen Zuwanderungsregelungen letztlich bei den Mitgliedsstaaten verbleiben sollte".

 

 

 

Mit Blick auf den demografischen Wandel und den wachsenden Fachkräftemangel sei Deutschland auf eine stärkere Öffnung des Arbeitsmarktes für ausländische Fachkräfte angewiesen, so Heikaus.

 

 

"Die hierzulande derzeit geltenden Zuwanderungsregeln – wie zum Beispiel die 85.500 Euro Jahresgehalt als Bedingung für den Zuzug Hochqualifizierter – sind gerade für kleine und mittlere Unternehmen oftmals eine viel zu hohe Hürde."

Quelle: DIHK - Pressemitteilung vom 12.09.07