Betriebswirt. Beratung -

DIHK legt 66 Vorschläge zum Bürokratieabbau vor

Wansleben: Bundesregierung muss auf die Tube drücken

Als konkreten Beitrag zum zweiten Mittelstandsentlastungsgesetz hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) am 19.12.2006 in Berlin 66 Vorschläge für wirkungsvollen Bürokratieabbau vorgelegt.

Darunter findet sich die Forderung nach leichterer Zuwanderung hochqualifizierter Ausländer ebenso wie eine Teilprivatisierung der KFZ-Zulassung oder die Reduzierung ausufernder Ausbildungsordnungen. Auch die Anhebung der Kündigungsschwelle auf 20 Mitarbeiter gehört dazu.

 


DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben betonte in Berlin, es gelte vor allem kleine und mittlere Unternehmen zu entlasten, die überdurchschnittlich stark unter bürokratischen Lasten litten: "Teilweise ist die Last der Kleinunternehmen pro Mitarbeiter zwölfmal so hoch wie die der Großunternehmen."

 


Angesichts dieser Kosten gebe es keine Alternative zu weniger Bürokratie und schlankeren Regelungen, sagte Wansleben. Natürlich sei Bürokratieabbau ein zähes Geschäft – umso wichtiger sei es allerdings, dass die Bundesregierung dran bleibe und beim zweiten Mittelstandsentlastungsgesetz "auf die Tube drückt".

 


Wansleben forderte eine konsequentere Vorgehensweise, um eine Senkung der Bürokratiekosten um 25 Prozent in vier Jahren zu erreichen. Die Bundesregierung könne dabei auf die Unterstützung der Wirtschaft zählen. Mit der Vorlage von 66 Vorschlägen, die alle auf Erfahrungen der Unternehmen basierten, leiste die IHK-Organisation einen zentralen Beitrag zu weiteren Entlastungsgesetzen.


Sie finden die Liste der vom DIHK vorgeschlagenen Maßnahmen hier zum Download:
66 Vorschläge zum Bürokratieabbau

 


Das komplette Statement von Martin Wansleben ist hier abrufbar:
Statement Wansleben

Quelle: DIHK - Pressemitteilung vom 19.12.06