Schnelle Entscheidungen der Länder sind nötig
Mehr Tempo bei der Umsetzung der EU-Dienstleistungsrichtlinie fordern der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH).
Bis Ende 2009 müssen die Mitgliedsstaaten "Einheitliche Ansprechpartner" einrichten, bei denen Unternehmen alle Verwaltungsverfahren erledigen können.
"Der Einheitliche Ansprechpartner ist eine große Chance, Bürokratie zu vereinfachen", sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun anlässlich des gemeinsamen Kongresses von DIHK und ZDH am heutigen 5. November in Berlin. "Zeitverzug könnte jedoch die unternehmensgerechte Umsetzung dieses Vorhabens gefährden", mahnte ZDH-Präsident Otto Kentzler.
Braun und Kentzler fordern deshalb schnelle Entscheidungen in den Ländern darüber, welche Institutionen Einheitliche Ansprechpartner werden. Dazu sollten sich in den Ländern die politischen Entscheider mit allen Institutionen, die als Ansprechpartner vor Ort in Frage kommen, an einen Tisch setzen.
Die Industrie- und Handelskammern und die Handwerkskammern sind bereit, die Aufgabe des Einheitlichen Ansprechpartners zu übernehmen und dabei mit möglichen Partnern zu kooperieren.
Quelle: DIHK - Pressemitteilung vom 05.11.07