Das Konsumklima in Deutschland hat sich nach den Ergebnissen der Dezemberumfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wie bereits allgemein erwartet leicht abgeschwächt.
Nach revidiert 9,2 Punkten im Dezember prognostiziert die GfK für den Monat Januar eine Abschwächung des Klimaindikators auf 8,7 Punkte. Während sich die Einkommenserwartungen und die Anschaffungsneigung abschwächten, hellten sich die Konjunkturerwartungen der Verbraucher deutlich auf. Die Konjunkturerwartungen erreichten den höchsten Stand seit nahezu sechs Jahren.
Die Stimmung der Verbraucher, die sich seit Herbst 2005 sukzessive aufhellte, hat zum Jahreswechsel ihren vorläufigen Zenit überschritten. Trotz der erwarteten Abschwächung des Konsumklimas, liegt der Indikator nach wie vor deutlich über seinem langjährigen Durchschnitt (von Null). Ausschlaggebend für die Entwicklung war ein spürbarer Rückgang der Einkommenserwartungen. Durch die zu Beginn des kommenden Jahres in Kraft tretenden fiskalischen Maßnahmen befürchten die Verbraucher vor allem eine Verschlechterung ihrer finanziellen Möglichkeiten. Vor dem Hintergrund der konjunkturell bedingten Verbesserung der Beschäftigungslage dürften sich die Einkommensperspektiven in den kommenden Monaten allerdings wieder aufhellen. Hierfür spricht auch spürbar der Anstieg der Konjunkturerwartungen.
Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Der Aufschwung in Deutschland setzt sich fort. Die dämpfende Wirkung der Steuer- und Abgabenerhöhungen ist nur vorübergehend. Dies sehen nicht nur die vom ifo-Institut befragten Unternehmen und die vom ZEW befragten Finanzanalysten so. Auch die Verbraucher sind überzeugt davon, dass der Aufschwung von Dauer ist."
Quelle: BMWi - Pressemitteilung vom 29.12.06