DIHK warnt vor Mindestarbeitsbedingungengesetz
Dass politische Fehlentscheidungen der nach wie vor günstigen Entwicklung am Arbeitsmarkt schon bald einen Dämpfer versetzen könnten, befürchtet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK).
Anlässlich der heute vorgestellten Zahlen zur Arbeitslosigkeit warnt Achim Dercks, stellvertretender DIHK-Hauptgeschäftsführer: "Mit den Vorschlägen zur Novellierung des Mindestarbeitsbedingungengesetzes von 1952 drohen die Einführung flächendeckender Branchenmindestlöhne sowie umfassende staatliche Eingriffe in die Lohnfindung, mit denen sogar bestehende Tarifverträge ausgehebelt werden können."
Aus DIHK-Sicht solle dieses Gesetz "schleunigst in der Schublade der Politik verschwinden", so Dercks. "Eine höhere Arbeitslosigkeit gerade Geringqualifizierter, eine aufwändige und teure Kontrollbürokratie sowie mehr Schwarzarbeit sind nur eine Auswahl der negativen Folgen, die die Wiederbelebung dieses Regelwerkes mit sich brächte."
Quelle: DIHK - Pressemitteilung vom 31.01.08