Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie spielt in der neuen High-Tech Strategie der Bundesregierung eine zentrale Rolle: Für Technologiefelder der Zukunft wie Luft- und Raumfahrt, Energieforschung und Multimedia sowie die technologieoffenen Programme für den innovativen Mittelstand stehen im BMWi bis 2009 ca. 7,4 Mrd. € zur Verfügung, also die Hälfte des Gesamtvolumens der High-Tech Strategie von 15 Mrd. €.
Die große Hebelwirkung der Programme - die Wirtschaft muss in der Regel mindestens 50 % der Projektkosten selbst finanzieren - und die Umsetzungsnähe trägt wesentlich dazu bei, dass Deutschland bis 2010 das Ziel der Lissabon-Strategie (3 % FuE am BIP) erreichen kann.
Bundesminister Michael Glos: "Dem BMWi kommt in der High Tech Strategie eine große Verantwortung zu. Deshalb freue ich mich, dass wir bereits im ersten Jahr starke Impulse setzen konnten. Trotz eines verzögerten Starts - der Bundeshaushalt 2006 konnte wegen der Bundestagswahl erst im Sommer 2006 in Kraft treten - rechne ich damit, dass wir bis zum Ende des Jahres die zur Verfügung stehenden Mittel nahezu vollständig in innovative Projekte investieren". Mit Zustimmung des Deutschen Bundestages konnten - trotz vorläufiger Haushaltführung - erste Projekte schon Anfang Mai gestartet werden. Ende September, war bereits ein Mittelabfluss von über 60 % zu verzeichnen. Nach einer aktuellen Abfrage wird bis zum Jahresende über alle FuE - Programme hinweg mit einer Mittelauslastung von 96 % gerechnet. In einigen Bereichen, insbesondere bei den Förderprogrammen für den innovativen Mittelstand werden die Ansätze voraussichtlich sogar voll ausgeschöpft.Quelle: BMWi - Pressemitteilung vom 02.11.06