Deutschland erlebt einen konjunkturellen Aufschwung, wie es ihn in den vergangenen 15 Jahren nicht gegeben hat. Die Unternehmensteuerreform, die am 1. Januar 2008 in Kraft treten wird, unterstützt und stärkt diesen Aufschwung. Sie gibt den Anstoß zu mehr Wachstum und Investitionen, zu mehr Arbeitsplätzen und mehr Steuereinnahmen. Sie ist eine Investition in unser Land.
Die Unternehmensteuerreform macht den Standort Deutschland attraktiver für Investitionen aus dem In- und Ausland. Für Kapitalgesellschaften sinkt der Steuersatz auf nominal 29,8 Prozent und erreicht damit ein Niveau, das im europäischen Mittelfeld liegt.
Auch der Mittelstand profitiert durch Maßnahmen zugunsten der Personengesellschaften besonders von dem Reformpaket. Es verbessert die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland und liefert damit wichtige Impulse für mehr Investitionen, Wirtschaftswachstum und die Schaffung neuer Arbeitsplätze.
Die Neuregelungen sichern die Steuerbasis von Bund, Ländern und Gemeinden und führen damit zu mehr Gerechtigkeit. Bislang entgingen dem Staat Jahr für Jahr Milliardeneinnahmen durch Umgehungs- und Steuervermeidungsstrategien. Die Unternehmensteuerreform unterbindet dies weitgehend. Sie bedeutet zudem kurzfristig eine Nettoentlastung der Wirtschaft. Dies ist eine wichtige Investition in den Standort Deutschland.
Der auf diese Weise gestärkte Aufschwung wird dem Staat schon 2010 zusätzliche Milliardeneinnahmen aus den Unternehmensteuern bescheren und damit die Finanzierung öffentlicher Aufgaben langfristig sichern.
Quelle: BMF - Meldung vom 20.09.07