Betriebswirt. Beratung -

IWF bestätigt: Reformen müssen fortgesetzt werden

Der IWF schloss am 22.02.2008 seine jährlichen wirtschaftpolitischen Deutschland-Konsultationen mit einer Diskussion des Stabsberichts im Exekutivdirektorium ab. Nach der Revision der Prognosen für das weltwirtschaftliche Wachstum im Jahr 2008 und aufgrund der gestiegenen Unsicherheiten im internationalen Umfeld hat er seine Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland auf 1,5 % gesenkt. 

Er fordert die Bundesregierung auf, die Reformpolitik fortzusetzen. Vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden weltwirtschaftlichen Konjunktur und der noch bestehenden Risiken auf den Finanzmärkten gelte es umso mehr, auf den Erfolgen der bisherigen Reformen aufzubauen und die Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft zu stärken. Insbesondere in der Arbeitsmarktpolitik warnt der IWF vor einer Reformumkehr.

Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos: "Die IWF-Prognose unterstreicht die Notwendigkeit, die Wachstumskräfte in Deutschland zu stärken und weitere Belastungen für den Aufschwung zu vermeiden. Die Erfolge insbesondere auf dem Arbeitsmarkt müssen gesichert und ausgebaut werden. In meiner Skepsis gegenüber Mindestlöhnen fühle ich mich voll bestätigt. Dass das gute Investitionsklima in Deutschland - auch für ausländische Investitionen - erhalten und weiter gefördert werden muss, kann ich nur unterstreichen."

Quelle: BMWi - Pressemitteilung vom 22.02.08