"Die Erfahrungen anderer Länder zeigen, dass das Beschäftigungsvolumen nicht per se vorgegeben ist, sondern wesentlich von den politischen Rahmenbedingungen abhängt," erklärte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Walter Otremba, auf der BMWi-Konferenz "Wachstumsaspekte der Arbeitsmarktpolitik - von den Nachbarn lernen."
Die Veranstaltung untersucht speziell die Entwicklung in Dänemark, Österreich und der Schweiz. Diese Länder sind Deutschland in ihren politischen, sozialen und kulturellen Grundüberzeugungen eng verbunden, weisen allerdings eine höhere Beschäftigungsdynamik auf.
Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums hat das Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit, IZA Bonn, hierzu gemeinsam mit renommierten Wissenschaftlern aus den genannten Ländern eine Kurzstudie erstellt. Der internationale Vergleich zeigt, dass mit der Verbindung von konsequenter Aktivierung und größerer Flexibilität des Arbeitsmarktes grundsätzlich Verbesserungen bei Arbeitslosigkeit und Beschäftigung möglich sind.Mit Frau Prof. Dr. Weder di Mauro vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und Prof. Dr. Zimmermann, dem Präsidenten des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und des IZA, konnten namhafte Experten für die Diskussionen gewonnen werden.
Quelle: BMWi - Pressemitteilung vom 20.03.07