Betriebswirt. Beratung -

Normaler Juli am Arbeitsmarkt - Basis für Fortschritte stabil

Zu den von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Arbeitsmarktdaten im Juli erklärt der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Franz Müntefering:

Wie jedes Jahr hat auch dieses Mal der Juli schubartig eine große Zahl arbeitsloser Jugendlicher neu an den Arbeitsmarkt gebracht - rund 60.000.

Die meisten von ihnen sind einsatzfähig und suchen Ausbildung oder Arbeit - da können die Unternehmen, wenn sie wollen, zugreifen. Ihre augenblickliche Erfahrung mit dem Mangel an Fachkräftenachwuchs sollte ein zusätzliches Argument sein.

 

 

 

Andere Jugendliche orientieren sich in Richtung Studium oder Zivildienst oder Bundeswehr - sie sind jedenfalls nicht wirklich arbeitsuchend. Noch andere sind ohne ausreichende Qualifikation, manche auch ohne Motivation durch ihr Zuhause. Ihnen muss Hoffnung und Ansporn vermittelt werden. Keiner der 60.000 soll lange perspektivlos bleiben und ins dauerhafte Abseits steuern.

 

 

Die Große Koalition wird ihr Konzept U 25 - unter 25-jährige - weiter konkretisieren. Das Ziel gilt: keine und keiner von der Schulbank in die Arbeitslosigkeit und niemand unter 25 länger als drei Monate ohne Arbeit oder Ausbildung oder Qualifizierung.

 

 

 

Die Gesamtzahl der Arbeitslosen ist um 28.000 höher als im Vormonat, aber um weit mehr als 600.000 geringer im Vergleich zum Vorjahr. Für Frauen, Ältere und Arbeitsuchende in Ostdeutschland setzt sich der gute Trend fort.

 

 

 

In Sachen Vermittlung wird getan, was möglich ist. Es muss auch alles dafür getan werden, um das Wachstumshoch mittelfristig stabil zu halten. Wirtschaft und Politik, Bund, Länder und Gemeinden müssen dazu ihren Beitrag leisten.

Quelle: BMAS - Pressemitteilung vom 31.07.07