Die deutschen Hüttenwerke haben im Juli 2006 2,69 Millionen Tonnen Roheisen und 3,99 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt.
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, produzierten sie damit 21,2% mehr Roheisen und 14,5% mehr Rohstahl als im Juli 2005.
Gegenüber Juni 2006 nahm die Produktion bei Roheisen um 6,2% und bei Rohstahl um 0,2% zu, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 -- BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion im Vergleich zum Juni 2006 eine Zunahme um 1,0%.
In den ersten sieben Monaten des Jahres 2006 wurden 17,65 Millionen Tonnen Roheisen und 27,32 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion damit um 3,2% und die Erzeugung von Rohstahl um 3,5% gestiegen.
Im früheren Bundesgebiet lag die Erzeugung von Rohstahl im Juli 2006 bei 3,43 Millionen Tonnen und damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,0% höher. Gegenüber Juni 2006 nahm sie um 0,8% zu, kalender- und saisonbereinigt waren es 0,3% weniger. In den Monaten Januar bis Juli 2006 stieg die Rohstahlproduktion gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 1,9% auf 23,28 Millionen Tonnen.
In den neuen Ländern und Berlin-Ost war die Rohstahlerzeugung im Juli 2006 mit 0,56 Millionen Tonnen um 41,3% höher als im gleichen Vorjahresmonat. Gegenüber Juni 2006 nahm die Rohstahlproduktion um 3,4% ab, kalender- und saisonbereinigt ergab sich eine Zunahme um 7,8%. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2006 wurde im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 4,04 Millionen Tonnen 14,4% mehr Rohstahl erzeugt.
Quelle: Statistisches Bundesamt - vom 08.08.06