Betriebswirt. Beratung -

Stiftungsboom in Deutschland

Gesetzesinitiative bringt schnelle Erfolge

Nach 900 neu gegründeten Stiftungen im Jahr 2006 wurden 2007 erstmals in einem Jahr mehr als 1.000 Stiftungen in Deutschland gegründet. 1.134 neue rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts leisten zukünftig gemeinnützige Arbeit in vielfältigen Bereichen.

„Hilfen für Helfer“

 

 

 

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Mit der Gesetzesinitiative „Hilfen für Helfer“ hat die Bundesregierung 2007 die Grundlage für die Stärkung des Stiftungsbereichs gelegt. Nachdem die Grenze der steuerlichen Freibeträge für gestiftete Gelder auf eine Million jährlich entscheidend angehoben wurde, boomen die Zuwendungen regelrecht. Davon profitieren neben den Neugründungen auch bestehende Stiftungen, die ihren Kapitalstock teilweise deutlich erhöhen konnten. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. erwartet innerhalb der kommenden 25 Jahre sogar eine Vervierfachung des deutschen Stiftungsvermögens.

 

 

Soziales Engagement fördern

 

 

 

Mit ihrer Initiative „Hilfen für Helfer“ hatte es sich die Bundesregierung zum Ziel gesetzt, soziales Engagement in Deutschland weiter zu stärken. Spitzenreiter unter den Bundesländern bei den Stiftungsneugründungen ist Nordrhein-Westfalen mit 215 neuen Stiftungen. Allein in der Hansestadt Hamburg gibt es 1.077 Stiftungen. Gerade die ehemaligen freien Reichs- und Hansestädte können eine bedeutende Stiftungstradition vorweisen. Insgesamt gibt es zum Ende 2007 in Deutschland 15.449 Stiftungen, die mit ihrer gemeinnützigen Arbeit die Lebensqualität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserem Land verbessern helfen. Und es werden täglich mehr.

Quelle: BMF - Meldung vom 12.02.08