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Großhandelspreise Januar 2008: + 6,6% zum Januar 2007

Der Index der Großhandelsverkaufspreise lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Januar 2008 um 6,6% über dem Vorjahresstand. Dies war die höchste Jahresteuerungsrate seit Juni 1982 (+ 7,0%). Im Dezember und im November 2007 hatte sie + 5,1% beziehungs­weise + 5,7% betragen.

Besonders stark stiegen gegenüber Januar 2007 die Preise im Großhandel mit Getreide, Saaten und Futtermitteln (+ 54,6%). Auch für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette wurde mehr bezahlt als im Vorjahr (+ 25,8%). Die Preise für Zucker stiegen auf Großhandelsebene gegenüber dem Vorjahr um 9,2%.

Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 19,9%. Die Preise für Erze, Eisen, Stahl, Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug stiegen dagegen kaum (+ 0,3%). Büromaschinen und -einrichtungen kosteten weniger als im Januar 2007 (– 12,8%).
 
Im Vergleich zum Dezember 2007 stieg der Großhandelspreisindex um 1,4%. Dies war die höchste Vormonatsveränderung seit September 2005 (+ 1,7%). Getreide, Saaten und Futtermittel wurden gegenüber dem Vormonat um 5,0% teurer (Dezember 2007: + 1,2%, November 2007: – 3,1%). Die Preise für Mehl und Getreideprodukte stiegen um 5,4%, nachdem sie im Dezember 2007 vorübergehend um 0,7% gesunken waren. Für Milch, Milcherzeugnisse, Eier, Speiseöle und Nahrungsfette wurde 0,8% weniger bezahlt, nachdem sich diese Produkte seit Februar 2007 beständig verteuert hatten.
 
Feste Brennstoffe und Mineralölerzeugnisse wurden im Vormonatsvergleich teurer verkauft (+ 2,7%). Im Dezember 2007 hatten sie sich vorübergehend verbilligt (– 2,8%). Die Preise für Erze, Eisen, Stahl, Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug veränderten sich dagegen kaum (+ 0,1%). In der zweiten Jahreshälfte 2007 waren sie beständig gesunken.

 

 

Quelle: Statistisches Bundesamt - Pressemitteilung vom 13.02.08