Dauerbrenner Grundsteuer: Besser Einspruch gegen den Grundsteuermessbescheid einlegen?

+++Tipp+++ Optimale Transparenz für Ihre Mandanten, faire Entlohnung für Ihre Dienstleistung! Mit unserer Muster-Honorarvereinbarung für Grundsteuer-Feststellungserklärungen  – Hier klicken und kostenlos downloaden.

+++Tipp+++ Wie gehe ich mit der Welle der Feststellungserklärungen in der Kanzlei um? Welche Software hilft mir? Wie wird die Grundsteuer konkret berechnet? Welche Länderregeln gelten gesondert? Antworten in unserem großen Spezialreport Grundsteuerreform 2022   – Hier klicken und kostenlos downloaden.

Grundsteuer: Wann und wogegen Sie Einspruch einlegen sollten

StB Wilfred Lüsebrink gibt Ihnen in diesem Video Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Grundsteuerbescheiden bzw. mit Bescheiden zum Grundsteuerwert, wie sie z.B. in NRW zusätzlich verschickt werden. Wann lohnt es sich wirklich, Einspruch einzulegen?

 

Tipp: Das Video ist ein Ausschnitt aus dem Taxflix Webinar „Jahressteuergesetz und Änderungen für die Praxis 2023”. Sie möchten mehr zur Taxflix Fortbildungs-Flatrate für StB-Kanzleien wissen? Kein Problem, hier geht es zum kostenlosen Test.

Wenn Sie die Zeitung aufschlagen oder im Internet unterwegs sind, dann stoßen Sie derzeit fast zwangsläufig auf das Thema Grundsteuerbescheide bzw. Grundsteuermessbescheide, denn es geht im Moment um die Feststellung der Grundsteuerwerte.

Viele Experten raten nun dazu, gegen die Messbescheide Einspruch einzulegen. Daneben ist längst eine Debatte darüber aufgekommen, ob die Grundsteuerreform verfassungswidrig ist – zahlreiche Verbände bereiten bereits entsprechende Klagen vor.

Wie umgehen mit den Grundsteuermessbescheiden?

Akut für die Steuerpflichtigen und die Steuerberater ist derzeit allerdings, wie mit den Grundsteuermessbescheiden umzugehen ist. Fakt ist: Die Bescheide sind endgültig, ein Vorbehalt ist nicht vorgesehen. Wer also nicht innerhalb der 4-Wochen-Frist Einspruch einlegt, kommt später nicht mehr an die Werte ran.

Sollten Mandanten bzw. Steuerberater nun also prophylaktisch Einspruch einlegen? Nun, dabei gibt es ein großes Problem: Was schreiben Sie in den Einspruch als Begründung? Im Moment gibt es kein anhängiges Verfahren – und damit erreichen Sie auch kein automatisches Ruhen des Verfahrens bei Einspruch.

Vielmehr müssen Sie bei der Begründung mit verwaltungstechnischen Bedenken taktieren – und ob die Finanzämter darauf eingehen, ist mehr als zweifelhaft. Dann würde im Anschluss nur die Klage weiterhelfen. Doch wer will sich diesen Stress antun?

Nur offensichtliche, materielle Fehler im Bescheid helfen wirklich weiter beim Einspruch

Laut Aussagen von Steuerberatern sind ca. 10 % der Steuerbescheide offensichtlich falsch. Daher sollte zunächst ein Prüfung erfolgen:

  • Stimmen die Werte im Bescheid mit den Werten überein, die der Mandant angegeben hat?
  • Ist der neue Grundsteuerwert vergleichbar mit dem derzeitigen, oder gehen die Werte stark auseinander (die meisten neuen Werte liegen sogar ein wenig unter dem jetzigen Wert)?
  • Ist die angegebene Netto-Kaltmiete stimmig?
  • Sind die Messwerte plausibel?
  • Wurden Abrisstermine nicht beachtet beim Thema Rest-Nutzungsdauer?
  • Sind die Bodenrichtwerte stimmig, vor allem bei Gebäuden, die auf mehreren Flurstücken liegen, wobei z.B. ein Flurstück einen geringeren Wert hat?

Bei offensichtlichen Fehler lohnt es sich, Einspruch einzulegen, da man dann natürlich mit der Begründung keine Schwierigkeiten hat. Aber schon bei lediglich leicht höheren Grundsteuerwerten (ohne offensichtliche Fehler) wird es schwierig, hier einen Fehler der Verwaltung aufzudecken. Wie bereits geschrieben, werden die Ämter nicht so einfach nachgeben und eine anschließende Klage sollte wohl überlegt sein.

Fazit: Einspruch bei offensichtlichen Fehlern ja, ansonsten eher nein. Vor allem sollte erst einmal geschaut werden, ob die Steuerpflichtigen mit der neuen Regelung überhaupt beschwert werden.

 

Spezialreport Grundsteuerreform 2022

Der konkrete Handlungsplan für Ihre Kanzlei: Von der stressfreien Mandatsvorbereitung über die Berechnung bis hin zur Software-Auswahl und den besonderen Länderregeln.

» Hier kostenlos downloaden!

Muster-Honorarvereinbarung Grundsteuer

Mit unserem Muster haben Sie ein rechtssicheres Schriftstück sofort zur Hand, das Sie gamz leicht an Ihre Gegegenheiten anpassen können.

» Hier kostenlos downloaden!

Checkliste Grundsteuerreform

In der Checkliste erhalten Sie einen schnellen tabellarischen Überblick darüber, in welchem Bundesland welche Informationen in der Feststellungserklärung angegeben werden müssen.

» Hier kostenlos downloaden!

Webinar mit vielen konkreten Tipps, die Sie sofort in Ihrer Kanzlei umsetzen können

Nutzen Sie unser kostenloses On-Demand-Webinar, um sich in aller Tiefe für die bevorstehenden Herausforderungen der Grundsteuerreform zu wappnen

» Hier anfordern!

Empfehlungen der Redaktion

Tut uns Leid! Dieses Produkt ist zur Zeit leider nicht verfügbar! (#3)
 

Jetzt verfügbar: MoPeG, Photovoltaikanlagen und mehr!

Kommen Ihre Mandanten auch oft schlecht vorbereitet und mit wenig aussagekräftigen Unterlagen zu Ihnen? Informieren Sie Ihre Mandanten über das Wichtigste vorab ganz einfach und schnell mit unseren Merkblättern.

19,90 € mtl. zzgl. USt