Die Kapitalerhöhung gegen Einlagen: Das müssen Ihre Mandaten beachten

Will die GmbH ihr Stammkapital erhöhen, erfolgt dies mittels einer Kapitalerhöhung. Dies kann durch Hinzufügen von Bar- oder Sacheinlagen erfolgen. Nach dem GmbHG sind strenge gesellschaftrechtliche Bestimmungen einzuhalten. Der Gesellschaftsvertrag kann die Geschäftsführer etwa für höchstens fünf Jahre nach Eintragung der Gesellschaft ermächtigen, das Stammkapital bis zu einem bestimmten Nennbetrag durch Ausgabe neuer Geschäftsanteile gegen Einlagen zu erhöhen. Gegen Sacheinlagen dürfen Geschäftsanteile nur ausgegeben werden, wenn die Ermächtigung es vorsieht.

Um alle Hürden und Tücken der Kapitalerhöhung gegen Einlagen zu meistern, haben wir für Sie die wichtigsten Informationen in unserem Fachbeitrag zusmamengefasst.

Die Kapitalerhöhung gegen Einlagen

Die Kapitalerhöhung gegen Einlagen wird durch die §§ 55 -57a GmbHG geregelt. Die Erhöhung des Stammkapitals durch neue Mittel kann dabei durch die bisherigen Gesellschafter erfolgen. Denkbar ist aber auch, dass im Rahmen der Kapitalerhöhung auch neue Gesellschafter hinzutreten und Mittel einbringen. Auch vorhandene Fremdmittel können in Stammkapital umgewandelt werden. Wenn von der Zuführung von "neuen Mitteln" die Rede ist, dann kann es sich dabei um Bar- oder Sacheinlagen handeln. Die Kapitalerhöhung unterliegt bei der Kapitalgesellschaft strengen gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen. Die einzelnen Schritte werden im Folgenden im Detail beschrieben. [...]

Erfahren Sie hier alles, was sie zur Kapitalerhöhung gegen Einlagen wissen müssen.

Mehr erfahren

OLG Düsseldorf vom 25.10.1985 (3 Wx 365/85): Die Verbindung einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit einer Kapitalerhöhung gegen Einlagen

Im Schrifttum ist streitig, ob und in welcher Weise beide Arten der Kapitalerhöhung (Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln und Kapitalerhöhung gegen Einlagen]) kombiniert werden können, ob sie in einer Gesellschafterversammlung durch einheitlichen Beschluß oder durch zwei nach Form und Inhalt getrennte Beschlüsse beschlossen werden können oder ob sie wegen unterschiedlicher Voraussetzungen und Prüfungserfordernisse nur nacheinander in der Weise vorgenommen werden können, daß zunächst die eine Art der Kapitalerhöhung beschlossen, angemeldet und eingetragen sein muß, bevor das Kapital auf die andere Art erhöht werden kann. Im Schrifttum wird die Verbindung der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit einer solchen gegen Einlagen durch einen einzigen Beschluß der Gesellschafterversammlung überwiegend abgelehnt, die Verbindung durch getrennte Beschlüsse, selbst wenn diese in einer einzigen Gesellschafterversammlung gefasst werden, dagegen zugelassen. [...]

Lesen Sie hier ein relevantes Urteil zum Thema.

Mehr erfahren

Laufende Buchhaltung effizient gestalten

Sie erledigen die Buchhaltung für Ihre bilanzierenden Mandanten? Mit dieser Checkliste steigern Sie die Effizienz!

» Hier kostenlos downloaden!