GoBD 2019: Neue, überarbeitete GoBD veröffentlicht - So verhalten Sie sich jetzt richtig

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Es hat sich eine Menge getan in Sachen GoBD: Das BMF hat eine aktualisierte Fassung der GoBD veröffentlicht. Damit gelten ab sofort neue Grundsätze der elektronischen Buchführung (BMF vom 11.07.2019- IV A 4 - S 0316/19/10003 :001)!

Nötig war die Neufassung, um die GoBD an die aktuellen technischen, organisatorischen und fachlichen Entwicklungen anzupassen. Dabei stehen diesmal – nachdem zuletzt die „Elektronische Buchführung und Archivierung elektronischer Dokumente“ thematisiert wurde – zwei Inhalte im Fokus:

  • Ersetzendes Scannen
  • Konvertierung in Inhouse-Formate im Rahmen der Archivierung

Die GoBD 2019 enthalten u.a. folgende wesentliche Erleichterungen:

Die Digitalisierung von Belegen mittels mobiler Endgeräte wie z.B. Smartphones wird explizit anerkannt. Dies soll gleichsam im Ausland zulässig sein (Rdnr. 130).

Bei der Konvertierung von aufbewahrungspflichtigen Unterlagen in unternehmenseigene Formate (sog. Inhouse-Formate) ist unter bestimmten Voraussetzungen nicht länger die Aufbewahrung beider Versionen erforderlich (Rdnr. 135). Ab sofort soll es genügen, wenn die Änderungen einer Verfahrensdokumentation versioniert sind und eine nachvollziehbare Änderungshistorie vorgehalten wird. In der alten Fassung wurde im Fall einer Änderung dagegen die Versionierung der gesamten Verfahrensdokumentation inkl. Änderungshistorie verlangt (Rdnr. 154).

Der Deutsche Steuerberaterverband e.V. hatte in seiner Stellungnahme (S 14/18) zum Entwurf der aktuellen GoBD umfangreich Stellung bezogen und sah insbesondere in folgenden Punkten Nachbesserungsbedarf für die GoBD 2019:

  • Anpassung der Buchungsfrist an betriebliche Gegebenheiten,
  • Nutzbarkeit von Office-Anwendungen ohne zusätzliche Voraussetzungen,
  • Ausnahmen für kleine Unternehmen bei Verfahrensdokumentation

Diese Vorschläge wurden in der endgültigen Fassung nicht berücksichtigt. Die sich derzeit in Entwicklung befindlichen Digitalisierungsthemen rund um eine immer stärkere Automatisierung der Buchführung dürften in nicht allzu ferner Zukunft jedoch eine weitere Überarbeitung des GoBD-Schreibens notwendig machen. Möglicherweise kommen dann auch noch einmal die Empfehlungen des DStV ins Spiel.

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