Außerordentliche Wirtschaftshilfen durch den Bund zur Dämpfung der Corona-Engpässe: So funktioniert die Novemberhilfe für Ihre Mandanten

Aufgrund des Teil-Lockdowns im November 2020 hat die Bundesregierung denjenigen Unternehmern, die davon direkt und indirekt betroffen sind, eine unbürokratische Sonderunterstützung zugesagt, die sog. Novemberhilfe. Es handelt sich dabei – anders als die Überbrückungshilfe – nicht um einen kostenabhängigen Zuschuss. 

Anders als bei der bekannten Überbrückungshilfe sind nicht Fixkosten, sondern ausgefallene Umsätze förderfähig. Die Berechnung der Höhe orientiert sich dabei am Vergleichsumsatz im November 2019. Für Neugründer, Soloselbstständige und die Gastronomie gelten besondere Regelungen.

Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass die Bundesregierung im Zuge der Lockdown-Verlängerung die sogenannte Dezemberhilfe plant. 

 

Navigation durch die Themen zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe:

1. Antragsvoraussetzungen für die Novemberhilfen
2. Guide: Ein Leitfaden zur Antragstellung
3. Wie hoch sind die Zuschüsse und was hier genau beachtet werden muss
4. Wie die Novemberhilfe angerechnet werden kann
5. Ausblick: Wie geht es weiter?

 

1. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen Antrag auf Novemberhilfe zu stellen und wer ist antragsberechtigt?

In erster Linie sind diejenigen Unternehmen antragsberechtigt, die aufgrund des Bund-Länder-Beschlusses zur Corona-Pandemie vom 28.10.2020 den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Es sind aber noch einige andere Arten denkbar, um zu den Betroffenen zählen zu können und damit antragsberechtigt zu sein. Genannt seien hier z.B. nur die indirekt und mittelbar betroffenen Unternehmen. Wo die Unterschiede genau liegen und welche Folgen diese jeweils für die Antragstellung haben, erfahren Sie hier.

 

2. Guide: Schritt für Schritt zum Direktantrag der Novemberhilfe

In diesem Kapitel erhalten Sie grundlegende Informationen, wie Sie als Steuerberater*in an der Antragstellung beteiligt sind, sowie Informationen bzgl. des sog. Direktantrags. Ein Direktantrag kann ohne die Hinzunahme eines zu prüfenden Dritten (z.B. Steuerberater*in) gestellt werden. Auch hier haben Sie aber die Möglichkeit, Ihre Mandant*innen zu unterstützen und ihnen einen Leitfaden an die Hand zu geben, den Sie im folgenden Artikel finden. Wie ein Direktantrag gestellt wird, erfahren Sie in unserem Guide zur Antragstellung der Novemberhilfe.

 

3. Informationen über die unterschiedlichen Zuschüsse und welche Besonderheiten Sie hier beachten müssen

Die Zuschusshöhen der Novemberhilfe können variieren. Anders als bei der Überbrückungshilfe (und teilweise auch der Soforthilfe), wird es keine Überprüfung der Verwendung der Zuschüsse geben. So können Soloselbständige den Zuschuss insbesondere auch für Lebenshaltungskosten nutzen, wenn sie keine oder kaum Fixkosten, aber dennoch hohe Umsatzausfälle haben. Unterschiedliche Regelungen gelten für andere Gesellschaftsformen. Klicken Sie hier und erfahren Sie, wie Sie ihre Mandant*innen am besten über die Zuschüsse der Novemberhilfe informieren.

 

4. Wie genau die außerordentliche Wirtschaftshilfe in den Unternehmen angerechnet wird und welche steuerrechtlichen Vorgaben zu beachten sind

Umsätze, die Unternehmen trotz Schließungsanordnung im November erzielen, sollen möglichst von den Unternehmen behalten werden dürfen. Daher gilt grundsätzlich, dass Umsätze, die im November 2020 trotz der grundsätzlichen Schließung gemacht werden, bis zu einer Höhe von 25 % des Vergleichsumsatzes im November 2019 nicht angerechnet werden. Um eine Überförderung von mehr als 100 % des Vergleichsumsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüber hinausgehenden Umsätzen eine Anrechnung. Sonderregelungen gelten in der Gastronomie. Hier erfahren Sie alles, was Sie zu diesem Thema wissen müssen und erhalten Informationen über steuerrechtliche Regelungen.

 

5. Ausblick: Wie geht es mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe im Dezember weiter?

Der November ist vorbei. Das wirft Fragen über die weitere Entwicklung der Novemberhilfe auf. Was könnte im Dezember beschlossen werden?

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