Achtung Nießbrauch: Diese Stolperfallen lauern bei der Ausgestaltung der Nießbrauchsrechte!

Häufig schenken Eltern ihren Kindern zu Lebzeiten eine Immobilie und behalten sich hierbei das Nießbrauchsrecht vor (Nießbrauchsvorbehalt). In diesem Zusammenhang kommt es immer wieder zu Fehlern. Diese sollen an dieser Stelle in der gebotenen Kürze dargestellt werden. In den weiterführenden Beiträgen erhalten Sie Tipps, wie Sie Komplikationen bei der Ausgestaltung des Nießbrauchrechts vermeiden.

+++ Tipp +++ Jetzt hier klicken und Spezialreport gratis downloaden: Die 10 typischen Fehler im Schenkungsrecht und wie Sie diese vermeiden!

 

So regeln Sie die Lastenverteilung und Lastentragung beim Nießbrauchsvorbehalt

Der Nießbraucher hat nach § 1047 BGB für die Dauer des Nießbrauchsrechts alle im Zusammenhang mit dem Gebäude stehenden öffentlichen und privatrechtlichen Lasten zu tragen (z.B. Grundbesitzabgaben). Er ist nach § 1041 BGB zur Erhaltung der Sache in ihrem wirtschaftlichen Bestand verpflichtet. Dazu gehören aber nur gewöhnliche Ausbesserungen und Erneuerungen zur laufenden Unterhaltung des Grundstücks, die regelmäßig innerhalb kürzerer Zeitabstände anfallen. Größere Renovierungskosten hat dagegen der Eigentümer zu tragen. Da die gesetzliche Regelung oft für Konflikte zwischen Nießbraucher und Eigentümer sorgt, ist es ratsam, die Lastentragung und Lastenverteilung vorab vertraglich zu regeln. Klicken Sie hier und erfahren Sie, was es dabei zu beachten gibt.

 

Gesamtberechtigte am Nießbrauch? So vermeiden Sie Fehler in der Formulierung der Gesamtberechtigung gem. § 428 BGB

Bei der Übertragung von Grundbesitz ist es nicht unüblich, dass der schenkende Alleineigentümer für sich und seinen Ehegatten Rechte vorbehält, etwa ein Nießbrauchsrecht oder ein Rentenrecht. Es empfiehlt sich dabei, genau zu formulieren, wann das Recht dem anderen Ehegatten zusteht. Erfahren Sie hier Hinweise zur sicheren Ausgestaltung der Gesamtberechtigung.

 

Nachträglicher Verzicht auf das Nießbrauchsrecht? Das ist schenkungsteuerlich zu beachten

Immer wieder gelangen die schenkenden Eltern einige Zeit später zu der Einsicht, dass sie die Einnahmen aus dem Nießbrauchsrecht nicht mehr benötigen oder das Nießbrauchsrecht aufgeben wollen, um den Kindern einen Verkauf des Objekts zu ermöglichen. Schenkungsteuerlich führt der vorzeitige unentgeltliche Verzicht auf den vorbehaltenen, nicht auf einen bestimmten Endtermin befristeten Nießbrauch zu einer (weiteren) Bereicherung i.S.d. § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG in Gestalt der Minderung von Belastungen des Eigentümers. Dadurch bestand die Gefahr einer doppelten Belastung, sofern das vorbehaltene Nießbrauchsrecht bei der Übertragung des Wirtschaftsguts selbst nicht als Abzugsposten berücksichtigt wurde, andererseits aber der Verzicht hierauf als schenkungsteuerbarer Vorgang betrachtet wird. Wie Sie die schenkungsteuerliche Situation beim Verzicht auf das Nießbrauchsrecht genau prüfen, erfahren Sie hier.

Rechtliche Probleme und Lösungen rund um folgende Themen: Nießbrauch, Pflichtteil, Rückforderungsrechte, Rückabwicklung, Ausstattung vs. Schenkung, Nachrangprinzip, Genussverzicht, Wart- und Pflegepflichten, Abfindungen und viele mehr!

» Jetzt gratis downloaden

Unnötige Steuerlast vermeiden - so geht's

Kompakt zusammengefasst für Ihre Mandanten: Welche Möglichkeiten gibt es, um bei Erbschaft und Schenkung Steuern einzusparen oder sogar steuerfrei zu schenken?

Nutzen Sie das Merkblatt ergänzend zur individuellen Beratung. Sie selber verringern Nachfragen und kommen schneller durchs Mandat.

» Jetzt gratis anfordern

Empfehlungen der Redaktion

 

Jetzt verfügbar: Brandaktuelle Merkblätter zur Umsatzsteuersenkung und Überbrückungshilfe!

Kommen Ihre Mandanten auch oft schlecht vorbereitet und mit wenig aussagekräftigen Unterlagen zu Ihnen? Informieren Sie Ihre Mandanten über das Wichtigste vorab ganz einfach und schnell mit unseren Merkblättern.

16,50 € mtl. zzgl. USt

Nachfolge regeln, Kontinuität sichern!

198,00 € zzgl. Versand und USt