Die Übertragung von Wirtschaftsgütern im Steuerrecht- Das müssen Sie wissen!

Die Übertragung ist von Vermögen unterliegt zahlreichen steuerlichen Besonderheiten, bietet dem Steuerberater aber auch viel Gestaltungspotential.

Das gilt sowohl bei der Übertragung von Einzelwirtschaftsgütern im Zusammenhang mit privaten Vorgängen, insbesondere aber im Rahmen betrieblicher Umstrukturierung. Zu unterscheiden sind dabei stets die entgeltliche und die unentgeltliche Übertragung.

In den folgenden Beiträgen sind die wichtigsten Informationen zur Übertragung zusammengefasst und anhand praxisnaher Beispiele erläutert.

Entgeltliche oder unentgeltliche Übertragung? Fallbeispiel mit Lösung

Die Übertragung eines Wirtschaftsguts eines Gesellschafters in das Gesellschaftsvermögen (Gesamthandsvermögen) "seiner" Personengesellschaft gegen Entgelt wie unter Fremden ist nach allgemeinen Grundsätzen zu beurteilen.

Aus der Sicht des übertragenden Gesellschafters handelt es sich um eine Veräußerung während aus der Sicht der Personengesellschaft eine Anschaffung vorliegt. Dies gilt handels- und steuerrechtlich gleichermaßen.

Um die zutreffenden bilanziellen und steuerlichen Konsequenzen zu ziehen, muss der Steuerberater stets zwischen entgeltlichen und unentgeltlichen Übertragungen unterscheiden.

 

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Übertragung von Wirtschaftsgütern des Betriebsvermögens

Eine Übertragung im Unterschied zur Überführung liegt immer dann vor, wenn das wirtschaftliche Eigentum an einem Wirtschaftsgut auf einen anderen Rechtsträger übergeht. Rechtsträger in diesem Sinne können natürliche und juristische Personen (insbesondere GmbHs) sein, aber auch wiederum eine Personengesellschaft mit ihrem Gesamthandsvermögen. Entsprechendes gilt für Erbengemeinschaften, Bruchteilsgemeinschaften und atypisch stille Gesellschaften, soweit diese selbst gewerblich tätig sind und folglich als Mitunternehmerschaften zu beurteilen sind.

Aus diesem Grund liegt auch in den Fällen ein Rechtsträgerwechsel vor, in denen eine Übertragung in das Gesellschaftsvermögen einer Personengesellschaft erfolgt, an der der Übertragende selbst als Gesellschafter beteiligt ist.

In diesem Beitrag haben wir zusammengefasst, worauf bei einer Übertargung von Wirtschaftsgütern des Betriebsvermögens zusätzlich zu achten ist.

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Quotale Übertragung zusammen mit einem Gesellschaftsanteil - so funktioniert sie in der Praxis

Wird die quotale Übertragung des Gesellschaftsanteils mit einer Übertragung von Wirtschaftsgütern des Sonderbetriebsvermögens in entsprechender Quote oder auch überquotal verbunden, handelt es sich um die Übertragung eines Teilmitunternehmeranteils.

Erfolgt diese Übertragung unentgeltlich, sind die Buchwerte insoweit vom Rechtsnachfolger hinsichtlich des anteiligen Kapitalanteils in der Gesamthandsbilanz und dem quotal übertragenen Sonderbetriebsvermögen in einer für ihn aufzustellenden Sonderbilanz fortzuführen (§ 6 Abs. 3 Satz 1 zweiter Halbsatz EStG).

Wie die quotale Übertragung in der Praxis funktioniert, können Sie anhand konkreter Beispiele im folgenden Fachbeitrag nachvollziehen.

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