Die Schenkungsteuer: Das müssen Sie unbedingt wissen!

Wer in Deutschland eine Immobilie oder großes Vermögen geschenkt bekommt, muss dafür möglicherweise Schenkungsteuern bezahlen. Die Schenkungsteuer ist grundsätzlich von demjenigen zu entrichten, der ein Vermögen oder einen bestimmten Wert geschenkt bekommen hat, wenn dabei der erlaubte Freibetrag überschritten wird. Wer eine größere Geldsumme oder ein höheres Vermögen geschenkt bekommt, ist zunächst zur Meldung der Schenkung beim Finanzamt verpflichtet. Hierfür sieht der Gesetzgeber eine Frist von drei Monaten vor. Wird die Schenkung bei einem Notar oder vor einem Gericht beurkundet, entfällt die Meldepflicht, da diese Stellen ebenfalls zur Meldung an das Finanzamt verpflichtet sind. Was Sie als Steuerberater zur Schenkungsteuer wissen sollten, lesen Sie auf der folgenden Seite!

 

Die Schenkungsteuer im Überblick!

Bei der Schenkungsteuer sind insbesondere die verschiedenen Arten von Zuwendungen zu unterscheiden. Beispielsweise sind hier unmittelbare Zuwendungen von Gesellschaftsanteilen von mittelbaren abzugrenzen. Wie sich die Unterscheidung solcher Zuwendungen bei der Entstehung der Schenkungsteuer niederschlägt erläutern wir in unserem Fachbeitrag und veranschaulichen es mithilfe mehrerer Beispiele. Klicken Sie gleich hier, um mehr zu erfahren!

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Schenkungsteuer und Grundstücksschenkungen: Das gilt es zu beachten!

Schenken ist das neue Vererben. Ein Grundstück zu verschenken ist für immer mehr Grundbesitzer eine Alternative zum Vererben. Du kannst durch die Schenkung des Grundstücks an die Erben, Steuerfreibeträge nutzen und die Erbschaftsteuer sparen. Zu einer üblichen Gestaltung bei der vorweggenommenen Erbfolge gehört die Übertragung von bebauten und unbebauten Grundstücken. Solche Vermögensübertragungen waren vor der Erbschaftsteuerreform 2009 steuerlich besonders günstig. Wie sich die schenkungsteuerliche Beurteilung von Grundstücksschenkungen heute darstellt und worauf Sie als Steuerberater besonders achten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag!

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Die DBA auf dem Gebiet der Erbschaft- und Schenkungsteuern

Was die Erbschaft- und Schenkungsteuer angeht, so ist auf internationaler Ebene eine Problematik von ganz herausragender Bedeutung. Die Frage nach der Zulässigkeit von Doppelbesteuerungen. Um die doppelte Erhebung von Steuern (hier bezüglich der Erbschaft- und Schenkungsteuern) zu reglementieren, haben sich die sogenannten Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) etabliert. Auf der nächsten Seite finden Sie einen umfänglichen Überblick über den gegenwärtigen Stand der DBA und Abkommensverhandlungen der Bundesrepublik Deutschland mit verschiedenen Staaten auf dem Gebiet der Nachlass-, Erbschaft- und Schenkungsteuern. Mit einem Klick geht es weiter!

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Unsere Checkliste zu den Grundzügen der Erbschaft- und Schenkungsteuer

Zu welchem genauen Zeitpunkt entsteht die Erbschaftsteuer, wann die Schenkungsteuer? Wonach richtet sich die Bewertung des Gegenstandes der Zuwendung? Zwischen welchen unterschiedlichen Zuwendungsgegenständen differenziert der Gesetzgeber? Diese Fragen sowie alle wichtigen Grundlagen zur Erbschaft- und Schenkungsteuer haben wir auf der nachfolgenden Seite für Sie zusammengefasst. Klicken Sie hier, um weiterzulesen!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Voraussetzungen der Schenkungssteuerbegünstigung bei der unentgeltlichen Übertragung eines Mitunternehmeranteils (BFH - Urteil vom 17.06.2020 II R 33/17)

Der BFH verhielt sich dazu, ab wann genau der Tatbestand des § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG vor 2009 erfüllt ist, wenn ein Mitunternehmeranteil im ertragsteuerrechtlichen Sinn vom Schenker auf den Beschenkten übergegangen ist und ob es für die Gewährung der Steuerbegünstigung unbeachtlich ist, wenn vor der Übertragung wesentliches Betriebsvermögen oder Sonderbetriebsvermögen dem Betrieb entnommen oder in ein anderes Betriebsvermögen überführt wurde, solange es sich bei dem übertragenen Anteil um einen Mitunternehmeranteil handelt. Das Urteil gibt es hier!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Schenkungsteuerliche Behandlung der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter des Sonderbetriebsvermögens (BFH - Urteil vom 17.06.2020 II R 38/17)

In dem vom BFH zu entscheidenden Fall war fraglich, inwieweit bei der Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter des Sonderbetriebsvermögens die Begünstigungen nach §§ 13a, 13b ErbStG a.F. nur gewährt werden können, wenn die Wirtschaftsgüter gleichzeitig mit dem Anteil an der Personengesellschaft übertragen werden. Wie der BFH diesen Sachverhalt beurteilte, lesen Sie auf der nächsten Seite!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Freier Kapitalverkehr, Art. 56 EG und 58 EG und Schenkungsteuer (EuGH - Urteil vom 22.04.2010 Rs. C-510/08)

Der EuGH hatte darüber zu befinden, ob Art. 56 EG in Verbindung mit Art. 58 EG dahin auszulegen ist, dass er der Regelung eines Mitgliedstaats wie der im Ausgangsverfahren streitigen entgegensteht, die hinsichtlich der Berechnung der Schenkungsteuer vorsieht, dass der Freibetrag auf die Steuerbemessungsgrundlage im Fall der Schenkung eines im Inland belegenen Grundstücks dann, wenn Schenker und Schenkungsempfänger zur Zeit der Ausführung der Schenkung ihren Wohnsitz in einem anderen Mitgliedstaat hatten, niedriger ist als der Freibetrag, der zur Anwendung gekommen wäre, wenn zumindest einer von ihnen zu diesem Zeitpunkt seinen Wohnsitz im erstgenannten Mitgliedstaat gehabt hätte. Zu welchem Ergebnis der EuGH dabei gelangte, erfahren Sie mit einem Klick!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Ausführungszeitpunkt einer Zuwendung bei der Schenkung eines im Zuge einer Kapitalerhöhung einer GmbH neu entstehenden Geschäftsanteils (BFH - Urteil vom 20.01.2010 II R 54/07)

Der BFH hatte zu entscheiden, ob weil die Schenkungsteuer bei Schenkungen unter Lebenden gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG mit dem Eintritt des Leistungserfolges entsteht, bei der Schenkung eines Geschäftsanteils, der im Zuge einer Kapitalerhöhung einer GmbH erst neu entsteht, die Zuwendung nicht vor der Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister, die Voraussetzung für die Wirksamkeit der Kapitalerhöhung ist, ausgeführt ist oder nicht. Das Urteil des BFH finden Sie hier!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Grunderwerbsteuerpflichtige Schenkung unter Auflage bei Bestellung eines unentgeltlichen lebenslangen Wohnrechts zugunsten des bisherigen Eigentümers und anschließender schenkweiser Übertragung des Eigentums an der Immobilie noch am selben Tag auf den Lebensgefährten des bisherigen Eigentümers (FG Bremen - Urteil vom 24.06.2015 2 K 24/15 (1))

Das FG Bremen hatte sich hier insbesondere mit der Frage auseinanderzusetzen, ob eine „Schenkung unter einer Auflage” im Sinne des § 3 Nr. 2 S. 2 GrEStG nur dann vorliegt, wenn der Beschenkte als neuer Eigentümer das Wohnrecht an der übertragenen Wohnung zugunsten des Schenkers bestellt, sondern gegebenenfalls auch dann, wenn Eigentumsübertragung und Wohnrechtsbestellung in derselben Urkunde erfolgen oder der Schenker als bisheriger Eigentümer das Wohnrecht bestellt, bevor er in einer weiteren Urkunde am selben Tag das Eigentum an der Wohnung auf den Beschenkten überträgt, und das Wohnrecht zu diesem Zeitpunkt noch nicht im Grundbuch eingetragen ist. Wie das FG Bremen in diesem schenkungsteuerrechtlichen Fall entschied, lesen Sie auf dieser Seite!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Bedarfsbewertung für Zwecke der Schenkungsteuer (FG Düsseldorf - Urteil vom 28.10.2015 4 K 269/15 F)

Vordergründig hatte sich das FG Düsseldorf dazu zu verhalten, inwieweit nach der bis zur Neuregelung durch das AmtshilfeRLUmsG vom 26.06.2013 geltenden Fassung der Kleinbetriebsklausel des § 13a Abs. 1 Satz 4 ErbStG für die Berechnung der beschäftigten Arbeitnehmer in entsprechender Anwendung des § 13a Abs. 4 Satz 5 ErbStG auf die Anzahl der Beschäftigten von verbundenen Unternehmen abzustellen war. Diese Entscheidung aus dem Bereich „Rechtsprechung zur Schenkungsteuer“ finden Sie hier!

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Rechtsprechung zur Schenkungsteuer: Anspruch auf Herabsetzung des Grundbesitzwerts nach einer Wohnungsschenkung (FG Thüringen - Urteil vom 27.10.2015 2 K 782/14)

Gegenstand des vom FG Thüringen zu entscheidenden Sachverhalt war die Frage nach dem Bestehen eines Anspruchs auf Herabsetzung des Grundbesitzwerts im Anschluss an eine Wohnungsschenkung. Welche Erwägungen das FG Thüringen hierbei anstellte und zu welchem Ergebnis es schlussendlich gelangte, erfahren Sie mit nur einem Klick auf der nachfolgenden Seite unserer Rubrik „Rechtsprechung zur Schenkungsteuer“!

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