Steuerfachangestellte -

So meistern Sie den Spagat zwischen Beruf und Familie

Je erfolgreicher Sie in Ihrem Job sind, desto schwieriger wird es für Sie, Familie und Karriere unter  einen Hut zu bringen.

Lassen Sie sich nicht unterkriegen und beherzigen Sie diese Tipps, dann  haben Sie beste Chancen in beiden Bereichen ein befriedigendes Leben zu führen. Viele Renos leiden unter der Doppelbelastung und haben das Gefühl, es keinem wirklich Recht machen zu können.

Durch ein effektiveres Zeitmanagement verbessern Sie zwar die Situation, wesentlich wichtiger ist aber, dass Sie die psychische Belastung auf Grund schlechten Gewissens, ständiger Hetze und Überforderung in den Griff zu bekommen.

Setzen Sie Prioritäten

Überlegen Sie sich, welchen Stellenwert Job und Privatleben für Sie haben und entscheiden Sie, wie viel Zeit Sie dafür jeweils aufwänden wollen. Legen Sie die Schmerzgrenze fest, ab der Sie keine Kompromisse mehr eingehen wollen. Fragen Sie auch Ihre Familie, was diese sich wünscht.

Beispiel: Sie arbeiten täglich acht bis neun Stunden. Was darüber hinaus geht, akzeptieren Sie nur in Ausnahmefällen. Machen Sie Ihren Kontaktpersonen in beiden Bereichen klar, welche Prioritäten Sie haben. Ihre Familie muss wissen, wie wichtig Ihnen Ihr Job ist, dass Sie Ihr gemeinsames Leben aber deshalb nicht zu kurz kommen lassen werden. Ihr Anwalt muss wissen, dass Sie bereit sind, sich stark zu engagieren, andererseits aber bestimmte Grenzen einhalten werden, um Ihre Familie nicht zu vernachlässigen.

Setzen Sie Ihre Prioritäten um

Sie haben jetzt den ersten Schritt zu einer von allen akzeptierten Balance zwischen Beruf und Privatleben getan. Damit das Ganze funktioniert, sollten Sie diese Regel beherzigen: Wenn Sie im Job sind, konzentrieren Sie sich voll und uneingeschränkt auf Ihre Aufgaben – ohne schlechtes Gewissen. Wenn Sie zu Hause sind, denken Sie nicht mehr an die Arbeit, sondern beschäftigen sich intensiv und ausschließlich mit Ihrer Familie.

Wenn die anderen nicht mitspielen

So weit die Theorie: In der Praxis wird das Ganze wohl nicht so reibungslos ablaufen. Der Anwalt beschwert sich, die Familie macht Vorwürfe ... Lassen Sie sich trotzdem auf keinen Fall unter Druck setzen und weisen Sie jeweils auf Ihre getroffene Entscheidung hin.

Tipp zum Schluss: Schaffen Sie sich Freiräume, indem Sie sich einmal pro Woche eine feste Auszeit nehmen und teilen Sie allen Beteiligten mit, dass Sie dabei keine Abstriche machen werden.

Quelle: Redaktion - Das große Handbuch für erfolgreiche Rechtsanwaltsfachangestellte vom 02.01.07

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