Kassenmanipulation: Neues Gesetz nimmt auch unbescholtene Mandanten in die Pflicht

Der Fiskus macht ernst: Einträge von Registrierkassen sollen künftig nicht mehr so einfach manipuliert werden, schließlich gehen dadurch bisher jährlich Milliarden an Steuereinnahmen verloren.

Das Gesetz zum Schutz vor Kassenmanipulationen (KassenG) ist bereits auf dem Weg – und an sich eine gute Sache.

Das Problem ist nur: Auch Ihre unbescholtenen Mandanten müssen rund um die Kassenaufzeichnungen neue Pflichten beachten und vor allem ihre Kassensysteme aufrüsten.

123-Check KassenG: Das sind die wichtigsten Neuerungen

  1. Zertifizierte technische Sicherheitseinrichtungen fürs Kassensystem werden Pflicht
  2. Die Finanzbehörden können zur Kassen-Nachschau vorbeikommen
  3. Wer seine Kasse nicht aufrüstet, handelt ordnungswidrig und riskiert Sanktionen

Hier ist Ihre Beratungsleistung als Steuerberater dringend gefragt. Informieren Sie Ihre Mandanten rechtzeitig, damit die sich jetzt schon mit den neuen Kassensystemen befassen können!

Die nötigen Informationen rund um das Gesetz zum Schutz vor Kassenmanipulationen (KassenG) erhalten Sie in unserem aktuellen Spezialreport.

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Darüber hinaus stellen wir für Sie auf diesen Themenseiten aktuelle Informationen rund um die neuen Pflichten bei den Kassenaufzeichnungen zur Verfügung. Halten Sie sich hier über den Gesetzgebungsprozess auf dem Laufenden!


Weitere Informationen rund um das Gesetz zum Schutz vor Kassenmanipulation (KassenG)

 

Ab 2018 kommt die Kassennachschau: So sind Ihre Mandanten optimal vorbereitet!

Bereits ab 2018 erlaubt das neue KassenG die anlassunabhängige und unangekündigte Kassennachschau. Wie Sie Ihre Mandanten darauf jetzt vorbereiten, erfahren Sie im folgenden aktuellen Beitrag.

» Klicken Sie hier und informieren Sie sich über die neue Kassennachschau.


 

Ältere Artikel

KassenG überraschend verabschiedet!

Überraschend haben Bundestag und Bundesrat am 15. und 16.12. noch im Jahr 2016 das „Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen (KassenG)“ beschlossen.

Im Vorfeld hatte es darüber monatelang Unstimmigkeiten und Bedenken des Bundesrates gegeben. Das Gesetz beinhaltet Eingriffsmöglichkeiten bei Kassenaufzeichnungen und soll die gesetzlichen Grundlagen schaffen, um die Manipulationen mit technischen Mitteln zu verhindern.

» Klicken Sie hier und lesen Sie, was der Gesetzgeber rund um das KassenG beschlossen hat.


 

Die wichtigsten Änderungen des KassenG im Kurzüberblick

Das KassenG bewirkt folgende zentrale Neuerungen in der Abgabenordnung:

  • § 146a (Ausgestaltung von Kassensystemen) wird eingefügt,
  • § 146b AO (Kassen-Nachschau) wird eingefügt,
  • § 379 AO (Ordnungswidrigkeit bei Nichtbeachten von § 146a AO) wird ergänzt.

Zeitgleich hat das BMF den Entwurf einer technischen Verordnung zur Durchführung des KassenG vorgelegt. Darin enthalten sind Bestimmungen dazu,

  • welche elektronischen Aufzeichnungssysteme von der Regelung des § 146a AO-E umfasst sind,
  • wann und in welcher Form eine Protokollierung der digitalen Grundaufzeichnung zu erfolgen hat,
  • wie diese digitalen Grundaufzeichnungen zu speichern sind,
  • welche Anforderung an eine digitale Schnittstelle zu stellen sind,
  • welche Anforderungen die technische Sicherheitseinrichtung erfüllen muss, sowie
  • wem die Kosten der Zertifizierung anfallen.

» Die wichtigsten Änderungen rund um das KassenG haben wir für Sie zusammengefasst. Klicken Sie hier und lesen Sie jetzt unseren Artikel „Elektronische Kassen: BMF plant strengere Vorgaben“!


 

Regierungsentwurf beschlossen: Neue Fristen für Vorgaben

Am 13.7.2016 hat die Regierung den Entwurf eines „Gesetzes zum Schutz vor Manipulation an digitalen Grundaufzeichnungen“ beschlossen.

Eine Änderung betrifft insbesondere die Übergangsfrist für die verschärften Anforderungen, die nunmehr bis zum 31.12.2022 gewährt wird. Sie gilt für Registrierkassen, die

  • nach dem 25.11.2010 und vor dem 01.01.2020 angeschafft wurden,
  • die im BMF-Schreiben vom 26.11.2010 gestellt Anforderungen bereits erfüllen, und
  • durch ihre Bauart bedingt nicht aufgerüstet werden können.

Für alle anderen Registrierkassen gilt: Erstmalig werden die verschärften Anforderungen ab dem 1.1.2020 angewendet!

» Ausführliche Informationen zur neuen Übergangsfrist lesen Sie jetzt in unserem Beitrag „Elektronische Kassen: Längere Übergangsfrist für neue Vorgaben“. Klicken Sie dazu hier!


 

Regierungsentwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen

Der geänderte Regierungsentwurf greift insbesondere Kritik verschiedener Verbände auf und verlängert die Übergangsfristen bis 2022. Den Regierungsentwurf haben wir hier für Sie bereitgestellt:

» Klicken Sie hier und rufen Sie den Regierungsentwurf des KassenG auf.


 

Referentenentwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen

Federführend beim KassenG ist das Bundesministerium der Finanzen, das im März 2016 den Referentenentwurf vorgelegt hat. Den kompletten Gesetzentwurf können Sie hier abrufen:

» Klicken Sie hier und rufen Sie den Referentenentwurf des KassenG auf.


 

Referentenentwurf einer technischen Verordnung zur Durchführung des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen

Wie der Name schon sagt, soll diese Verordnung definieren, wie das KassenG technisch durchzuführen ist. Hier erhalten Sie die technischen Vorgaben für elektronische Kassen, die künftig zu beachten sind.

» Klicken Sie hier und rufen Sie den Referentenentwurf der technischen Verordnung zur Durchführung des KassenG (Techn VO Kassen) auf.

Spezialreport zum KassenG

Neue Pflichten rund um Registrierkassen!

Durch das KassenG kommen auf alle Mandanten mit Registrierkassen neue Pflichten und Regeln zu.

Bewahren Sie Ihre Mandanten vor Schaden. In diesem Spezialreport steht, was es jetzt zu beachten gibt!

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Ab dem 01.01.2018 ist eine spontane Kassennachschau möglich. Die Finanzverwaltung rüstet dafür schon mächtig auf! Unterstützen Sie Ihre Mandanten und bereiten Sie sie gezielt auf diese Situation vor.

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